Priener Räte wollen alte Linde retten

von Redaktion

Zweifel am Gutachten im Gremium – Jetzt soll Ultraschall-Untersuchung folgen

Prien – In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses ging es um die Fällung einer als zu erhaltend festgesetzten Linde im Bereich des Bebauungsplans „Hallwang-Mitte“. Wie Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) ausführte, sei der 15 Meter hohe Baum vom Brandkrustenpilz befallen. Dem Vorhaben hatte das Gremium in der vorausgegangenen Sitzung nicht zugestimmt und ein erweitertes Gutachten gefordert, das Möglichkeiten zum Erhalt der Linde darstellen würde.

In dem neu eingereichten Gutachten würde bestätigt, dass die zeitnahe Fällung nötig werde, so das Gemeindeoberhaupt. Michael Anner (CSU) bezweifelte, dass der Gutachter den Baum erneut untersucht habe. Die Linde sei schon einmal stark beschnitten worden und hätte sich danach sehr gut erholt und treibe nun wieder schön aus.

Gerhard Fischer (ÜWG) fragte, ob man ein erweitertes Gutachten erzwingen könne. Das Gemeindeoberhaupt formulierte als Beschlussvorschlag, dass das Gremium der Fällung der Linde nicht zustimme, sondern ein erweitertes Gutachten mit der Untersuchung des Stamms und der Wurzeln mit Ultraschall fordere. Das Gremium erteilte dem sein gemeindliches Einvernehmen einstimmig. wp

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