Prien – In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde über den Antrag auf Vorbescheid zum Neubau von zwei Reiheneckhäusern und zwei Zweifamilienhäusern in der Schützenstraße beraten. Dem Vorhaben hatten die Priener Räte in der vorausgegangenen Sitzung das Einvernehmen aufgrund seiner Größe verweigert. Zunächst hatte der Bauherr das Vorhaben mit einer Traufwandhöhe von 6,50 Metern geplant, nun will er diese auf 6,85 Meter erhöhen. Die Bezugsfälle in der näheren Umgebung würden Wandhöhen von 6,43 Metern aufweisen, heißt es. Entgegen der Meinung des Landratsamts Rosenheim erkenne man nicht, dass sich das Vorhaben einfüge, widersprach nun Priens Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG). Michael Anner (CSU) sagte, es verwundere ihn, dass das Landratsamt Fällen zustimme, die die Gemeinde ablehne, und Vorhaben ablehne, denen die Gemeinde zustimme.
Das Priener Gremium verweigerte sein gemeindliches Einvernehmen mit 7:1 Stimmen. Dafür war Leonhard Hinterholzer (Die Grünen). wp