„Eine Anlaufstelle vor Ort, um sich einzubringen“

von Redaktion

Christl Zeitlmann führt neu gegründeten „Grünen“-Ortsverband Breitbrunn-Gstadt an

Breitbrunn/Gstadt – Im Gasthof Mesnerwirt in Gstadt-Gollenshauen wurde nun der neue Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Breitbrunn-Gstadt offiziell gegründet. Sieben stimmberechtigte Mitglieder beschlossen einstimmig die Gründung und wählten im Anschluss ihren Ersten Vorstand.

Christl Zeitlmann wurde zur Sprecherin gewählt, Detlef Dobersalske übernahm das Amt des zweiten Sprechers. Beatrix Arpé wurde zur Social-Media-Beauftragten und Ulla Thomas-Cuntz zur Schriftführerin gewählt. Alle vier erhielten einstimmig das Vertrauen der anwesenden Mitglieder.

„Mit dem neuen Ortsverband wollen wir grüne Politik in Breitbrunn und Gstadt sichtbarer und greifbarer machen“, erklärte Christl Zeitlmann nach der Wahl. „Uns ist wichtig, dass die Menschen vor Ort eine Anlaufstelle haben, um sich einzubringen und gemeinsam nachhaltige Lösungen für unsere Region zu entwickeln.“

Auch Detlef Dobersalske, der als Mitglied des Kreisvorstands die Versammlung leitete, zeigte sich erfreut über das Engagement: „Die Gründung zeigt, dass das Interesse an grüner Politik auf lokaler Ebene weiterwächst. Breitbrunn und Gstadt haben jetzt eine starke Stimme im Landkreisnetz der Grünen.“

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die zukünftigen Themen und Projekte besprochen. Eine erste Veranstaltung ist bereits terminiert: Anfang Februar kommt Landtagsmitglied Martin Stümpfig, um über das Thema zu sprechen, wie eine Gemeinde klimaneutral werden könne. Das Thema Klimaneutralität soll ein wesentlicher Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sein.

Als weiteren wichtigen Schwerpunkt schlug Beatrix Arpé bezahlbares Wohnen für junge Familien vor. Während ältere Familien meist in Ein- und Zweifamilienhäusern leben, fehle es jungen Familien an bezahlbarem Mietwohnraum. Ihr schwebe soziales Wohnen in genossenschaftlichen Formen sowie in Erbpacht vor.

In diesem Zusammenhang schlug Eduard Huber, Dritter Bürgermeister von Bad Endorf, der die Wahl geleitet hatte, vor, zum Beispiel den Bürgermeister von Rimsting einzuladen, um den erfolgreichen Bau von Gemeindewohnungen vorzustellen. Daraufhin wurde die Frage des Verkehrs angesprochen, die viele Dimensionen umfasse. Es gehe von der Lärmbelastung besonders durch Motorradfahrer über den mangelhaften Öffentlichen Personennahverkehr bis zur Frage von möglichen Tempo-30-Zonen im Gemeindegebiet.

Die Mitglieder möchten zu den angesprochenen Themen den Dialog mit Bürgern, Verwaltung und anderen lokalen Akteuren aktiv gestalten und konkrete Schritte anstoßen.

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