Bernau – „Das deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für überdurchschnittliche sportliche Leistungsfähigkeit“, heißt es auf der offiziellen Seite des DOSB. „Aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, ist je eine Disziplin zu absolvieren. Zusätzlich ist der Nachweis über die Schwimmfertigkeit erforderlich. Dabei richten sich die Anforderungen nach Alter, Geschlecht und Behinderungen, und es gibt Leistungsstufen in Bronze, Silber und Gold.“ Jährlich beteiligen sich über eine Million Menschen in Deutschland, mitmachen kann jeder ab sechs Jahren, nach oben gibt es keine Altersgrenze. In Bernau waren es 42 Teilnehmer, die dem Aufruf gefolgt waren und die Gelegenheit nutzten, von Mai bis Oktober an den Montagen im Priener Sportpark zu trainieren und ihr Sportabzeichen abzulegen.
Als Prüfer fungierten vom TSV Bernau Christine Fraschke, Rudi Gölz, Helmut Praßberger, Dierk Schmid und Rainer Wicha. Letzterer war mit seinen 80 Jahren auch gleich noch der älteste Teilnehmer im Feld und erhielt von Ansgar Schwirtz, Vorsitzendem des TSV Bernau, heuer zum 35. Mal das Abzeichen in Gold. Ebenso konnte sich die mit sechs Jahren jüngste Teilnehmerin Marlies Fischer über Gold freuen.
Insgesamt überreichten Ansgar Schwirtz und Hildegard Zeitler von der SLV Bernau bei den Erwachsenen zwölf goldene, acht silberne und zwei bronzene Abzeichen. Die Jugend war mit 17-mal Gold und fünfmal Silber noch erfolgreicher.
Nach der Übergabe präsentierten alle Gewinner im Sportheim des TSV stolz ihre Urkunden. Die Vereinsvertreter und Prüfer gratulierten nochmals allen Teilnehmern und wünschten sich für 2026 wieder eine rege Teilnahme.