Bernauer Räte stimmen Millionen-Investitionen für Ortsentwicklung zu

von Redaktion

Einstimmiges Votum für die Kosten- und Finanzierungsübersicht für die Städtebauförderung

Bernau – Einstimmig votierte der Bernauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für die vorgelegte Kosten- und Finanzierungsübersicht bezüglich Städtebauförderung.

Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) hatte vorab erklärt, dass es notwendig sei, für die Abwicklung der von der Regierung von Oberbayern geförderten Maßnahmen eine Kosten- und Finanzierungsübersicht aufzustellen. Diese gelte als Planungs- und Steuerungselement, der entsprechende Beschluss sei zudem Grundlage für die staatliche Förderung. Sie zählte einige der anstehenden Maßnahmen im kommenden Jahr auf.

Der größte Anteil entfalle auf die Baumaßnahmen beim Haus des Gastes mit 1,3 Millionen Euro, für die Neugestaltung am Kneippbecken und Ausstattungsgegenstände sind 200.000 Euro, für die Neugestaltung Uferspitz und Steganlage 166.000 Euro und für die Umfeldgestaltung Ortsmitte bei Parkplatz Kastanienallee (ohne Parkplatz) sind 150.000 Euro angesetzt. Dazu kämen noch 40.000 Euro an Planungsleistungen für das Bahnhofsumfeld sowie weitere 40.000 Euro für diverse städtebauliche Beratung. Ebenso seien 100.000 Euro für das Haus der Vereine angesetzt.

Die Maßnahmen am Haus des Gastes, dem Haus der Vereine und dem Bahnhofsumfeld werden auch in den Folgejahren weitere Förderung benötigen. Ebenso soll das Haus der Vereine als städtebaulich zu förderndes Ziel 2027 weiterverfolgt werden, so Biebl-Daiber weiter. Sie bitte auch zu beachten, dass diese Summen allesamt Schätzungen seien: „Wir gehen hoch hinein, das kann aber auch gerne günstiger sein“, denn bei allen Maßnahmen müsse die Gemeinde auch einen eigenen Beitrag beisteuern.

Peter Steindlmüller (CSU) erkundigte sich, warum die Schule hier nicht erwähnt werde. Thomas Herian (BL) hakte bei Radständern nach und Ulla Zeitlmann (Grüne) fragte bezüglich Parkgestaltung am Uferspitz und Musikpavillon nach. Letzterer falle unter Leader, so die Bürgermeisterin. Auch alle anderen vom Gremium angefragten Maßnahmen würden aus jeweils unterschiedlichen Fördertöpfen bedient. Geschäftsleiter Andreas Lukas fügte hinzu, dass diese Maßnahmen im Jahresantrag als Planung, als mögliche Szenarien zu sehen seien.

Ohne Nachfragen aus den Reihen des Gremiums erfolgte daraufhin einstimmig die Zustimmung für die Bedarfsanmeldung. elk

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