Bernau – Die Einrichtung „Chiemseehospiz gKU“ in Bernau konnte ihr inzwischen fünfjähriges Bestehen begehen. Das kleine Jubiläum war Anlass für die beteiligten Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim sowie für die Stadt Rosenheim im Rahmen einer Feierstunde an die Gründung des gemeinsamen Unternehmens zu erinnern und sich über aktuelle sowie zukünftige Aufgaben auszutauschen.
Den Auftakt des offiziellen Teils machte der Verwaltungsratsvorsitzende und Rosenheimer Landrat Otto Lederer. Er hob in seiner Rede die Wichtigkeit eines solchen Hauses für die drei Landkreise und die Stadt Rosenheim hervor und dankte allen an der Planung und am Bau beteiligten Partnern. Er bedankte sich insbesondere auch bei allen Beschäftigten, die tagtäglich den Menschen im Chiemseehospiz Unterstützung und Hilfe geben und sie auf ihrem letzten Weg begleiten. Ganz besonders hob er in diesem Zusammenhang das Engagement von Alois Glück, dem ehemaligen Landtagspräsidenten und Start-Initiator, hervor und würdigte ihn als echten „Glücks-Fall“ für das Chiemseehospiz. Ein besonderer Dank galt auch der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Chiemseehospiz“, der es ermöglicht, dass Anschaffungen auch außerhalb der mit den Kassen verhandelten Tagessätze möglich sind.
Stefan Scheck als Vorsitzender des Chiemseehospizes bedankte sich bei den Kommunen für die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft zur Übernahme des zu erwartenden jährlichen Defizits. Er gab im Anschluss einen Einblick in das „Innenleben“ des Hospizes und hob das hohe Maß an Eigenverantwortlichkeit aller im Chiemseehospiz beschäftigten Mitarbeiter heraus. „Es ist in den fünf Jahren eine wirklich feine Truppe zusammengewachsen“, sagte Stefan Scheck.
Als letzter Redner gab Günther Pfaffeneder als ehemaliger Vorsitzender des Chiemseehospizes einen Rückblick auf die Planung und den Bau des Hauses. Auch er bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Partnern und hob die Zusammenarbeit hervor. Nach Ende des offiziellen Teils gab es die Möglichkeit, sich bei Häppchen und Getränken ausführlich und locker auszutauschen.
Eingeladen waren alle Verwaltungsräte, die Vertreter des Fördervereins und alle weiteren Kooperationspartner, wie regionale Hospizvereine, die Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgungen (SAPV) sowie die Hausärzte.