Eröffnung der „Künstlerlandschaft Chiemsee“

von Redaktion

Studioausstellung und neuer Kunstpreis in Prien – Verleihung für 19. Dezember geplant

Prien – Die Galerie im Alten Rathaus hat die traditionelle „Künstlerlandschaft Chiemsee“ mit der Studioausstellung „Pinkparadise“ eröffnet. Die Schau wird bis 25. Januar zu sehen sein. Dabei zeigen 80 Künstler der aktuellen regionalen Kunstszene ihre Werke aus Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulptur. Wie der Vorsitzende des „Kulturfördervereins Georg Klampfleuthner“ erklärte, sei diese Veranstaltung in den vergangenen Jahrzehnten zu einer festen Größe im kulturellen Leben Priens geworden und belege den hohen Stellenwert der Kunst vor Ort. Mit ihr präsentiere man die Vielfalt und Ausdruckskraft des künstlerischen Schaffens in der Region. Wie die Dritte Vorsitzende des Kulturfördervereins Inge Fricke sagte, rücke in der Studioausstellung die „Künstlergruppe Pinkparadise“ mit Rudolf Finisterre, Martl Fritzsche, Christian Hess, Peter Pohl und Hannes Stellner in den Mittelpunkt. Die fünf unterschiedlichen künstlerischen Sprachen bilden einen gemeinsamen Raum – getragen von Dialog, Reibung und einem selten gewordenen Grundprinzip: Vertrauen.

„Pinkparadise“ bezeichnet einen „geistigen Ort“, an dem Gewohnheiten hinterfragt und neue Sichtweisen möglich werden. Gemeinsam schaffen sie einen Raum des Austauschs und der Offenheit. „Jeder der fünf Künstler bringt eine individuelle Handschrift ein – von naturinspirierten Strukturen des Rudolf Finisterre über poetische Arte-Povera-Objekte von Martl Fritzsche und systemische und zugleich spielerische Formuntersuchungen von Christian Hess und der Empathie für das Fremdartige der Natur von Peter Pohl bis hin zu skulpturalen Arbeiten über Aufmerksamkeit und Wahrnehmung von Hans Stellner.

Erstmals wird der „Christine Dobler Chiemgau Kunstpreis“ verliehen, der mit 1.500 Euro dotiert ist und eine herausragende Position unter den teilnehmenden Künstlern würdigt. Initiiert von der Kunsthistorikerin Gabriele Morgenroth und gespendet von der Martin-Gröbner-Stiftung. Die Preisverleihung findet am 19. Dezember um 19 Uhr in der Galerie statt.wp

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