Rottau – Bürgermeister Stefan Kattari dankte anlässlich eines Treffens der Vereine allen für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten, die für Grassau, Rottau und Mietenkam von großer Bedeutung sind. Rückblickend bezeichnete er 2025 mit der 900-Jahr-Feier des Marktes Grassau als großartiges Jahr. Er betonte: „Beim Kulturfest haben wir gezeigt, dass wir gemeinsam feiern können, aber dafür musste auch viel Arbeit geleistet werden.“
Für den Faschingsfreitag kündigte er ein Gaudifußballturnier an. Erfreulich viele beteiligten sich am gemeinsamen Jahrtag der Grassauer Vereine. Bürgermeister Kattari stellte die einzelnen Vorstände vor und gab ihnen die Gelegenheit, die Aktivitäten ihrer Vereine darzustellen. Dabei wurde deutlich, wie viel die Vereine Jahr für Jahr für die Allgemeinheit leisten.
In Zukunft stehen besondere Veranstaltungen an. Am Dienstag, 28. Juli 2026, begeht der Rottauer Gartenbauverein den „Tag der offenen Gartentür“. Außerdem feiern die Marktkapelle Grassau ihr 50-jähriges Bestehen und die Rottauer Dorfmusi ihr 40-jähriges Bestehen.
Nächstes Jahr richtet der Veteranenverein Grassau die Gauversammlung und die Wallfahrt nach Maria Eck aus.
Im Jahr 2027 wird in Mietenkam ein neuer Maibaum aufgestellt und in Rottau findet wieder ein Ochsenrennen statt.
Neben vielen positiven Ergebnissen gab es auch zwei negative Entwicklungen. Die Pfadfinder kämpfen um ihr Weiterbestehen und der Achentalchor sowie die
Theaterer aus Grassau suchen dringend Männer. Bei der Auflösung des Fördervereins „Pfarrkirche Grassau“ stand die komplette Vorstandschaft zur Verfügung, da der Vereinszweck „Sanierung der Kirche“ abgeschlossen war. Lange Zeit drohte in Grassau auch die Auflösung des Frauen- und Müttervereins, der stets den Kinderkleidermarkt organisierte. Im allerletzten Augenblick zeigten sich jedoch die beiden Studentinnen Vanessa Eder und Lilian Pavlak bereit, die Vorstandspositionen zu übernehmen. Sie ernteten an diesem Abend den größten Beifall im Dorf.
Nach einer Stunde war die Terminabsprache aufgrund des disziplinierten Verhaltens der Besucher beendet. Bürgermeister Stefan Kattari sagte, das ehrenamtliche Engagement sei ganz wichtig und er sei „sehr, sehr dankbar dafür“. Anschließend begann für die Anwesenden der gemütliche Teil des Abends.