Bürgermeisterfrage bleibt (noch) unbeantwortet

von Redaktion

Bernauer Liste (BL) stellt ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl auf – Mitbürger zum Mitmachen motivieren

Bernau – Für die anstehende Kommunalwahl treten erneut 20 Kandidaten der Bernauer Liste (BL) an. Mit nur einer Veränderung in der Reihenfolge fand die vorgeschlagene Kandidatenliste die einhellige Zustimmung der Anwesenden.

Michaela Leidel, die als ehemalige Gemeinderätin die Aufstellungswahl moderierte, betonte, das BL-Team bilde die Bernauer Bürgerschaft sehr gut ab – im Blick auf berufliche Erfahrung, Lebensalter und Geschlecht.

Vereinsvorsitzender Roland Hinke begrüßte, dass die bisherigen Mitglieder des Gemeinderats ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen wollten und gleichzeitig eine Reihe neuer Kandidaten frischen Wind versprächen. So ist der Landwirtschaftsstudent Anthony Brandstetter auf Platz vier der Wahlliste zu finden, gefolgt von der Betriebswirtin Eva-Maria Kasper. Ein Gewinn für die Wahlliste sei unter anderem der Augenarzt Dr. Markus Gruber, der bereits einige neue Ideen und Vorschläge einbrachte.

Offen zu sein für die Anliegen der Bürger, sei, betonte Birgit Steiniger, schließlich das, was die Bernauer Liste ausmache. Seit Jahrzehnten veranstaltet die BL mehrmals im Jahr Bürgerforen, in denen Wünsche und Ideen mit den Gemeinderäten diskutiert werden könnten. Nur so könne man auch Mitbürger motivieren, sich in ihren Kommunen zu engagieren – ohne dafür Parteimitglied werden zu müssen.

Im Anschluss an die reibungslose Kandidatenwahl setzten die amtierenden Gemeinderäte noch einige Akzente für ihre künftige Arbeit.

Für Willi Schellmoser ist die Förderung der Vereine ein besonderes Anliegen: „Hier ist die Bereitstellung geeigneter Räume überfällig.“

Für Thomas Herian ‚müsse die Gemeinde die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische zur Priorität machen, da Eigenheime wegen der gestiegenen Grundstückspreise nahezu unerschwinglich geworden seien. Dr. Andreas Lang-Ostler erläuterte an verschiedenen Ansatzpunkten, dass das Potenzial regenerativer und damit langfristig preisgünstiger Energie noch keineswegs ausgeschöpft sei.

In der Diskussion merkte einer der Kandidaten an, dass es derzeit so aussehe, dass die amtierende Bürgermeisterin ohne Gegenkandidatur zur Wahl stehe. Deshalb überlege er noch, ob er sich für dieses Amt zur Verfügung stelle. Er werde dies noch rechtzeitig bekannt geben. In jedem Fall sei ein starkes unabhängiges Team im Bernauer Gemeinderat unverzichtbar.

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