Marquartstein – Die Gemeinde hatte die Jugendlichen zu einer Jugendideenwerkstatt eingeladen. In zwei Workshops waren 14 Teilnehmer dabei, die gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Scheck und Stefanie Kümper vom Beirat Soziales ausgearbeitet haben, wie mehr für die Jugend im Ort erreicht werden kann. Die Moderation übernahmen Veronika Förste und Stefan Dufter von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Traunstein.
Die jungen Menschen waren eingeladen, festzustellen, was in der Gemeinde bereits gut läuft, aber auch ihre Wünsche, Anliegen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Dabei reichte die Themenvielfalt von Mobilität und Verkehr (Busanbindung Piesenhausen, sichere Fahrradwege, Parkregelungen) über Sport- und Bewegungsangebote (Fitnessstudio, Yoga, Motorikpark) bis hin zu Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten wie Treffpunkte, Flohmärkte, Kino oder generationenübergreifende Veranstaltungen.
Nachdem es im zweiten Teil ein Update durch den Bürgermeister und die Kommunale Jugendarbeit gab, mit welchen Themen sich die zuständigen Stellen bereits befassen, welche Angebote bereits bestehen und auch, auf welche Bereiche die Gemeinde keinen direkten Einfluss hat, wurden die verbliebenen Vorschläge von den jungen Leuten auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und priorisiert. Hierbei kristallisierten sich drei konkrete Vorhaben heraus, welche die Jugendlichen in eigenen Arbeitsgruppen weiterverfolgen möchten: ein gemeinsamer Ausflug in eine Therme der Region, die Organisation eines Jugendflohmarkts und die Planung und Durchführung eines Sushi-Workshops oder weiterer kulinarischer Angebote.
Diese Arbeitsgruppen sollen im kommenden Jahr selbstständig – unterstützt durch Gemeinde und Fachkräfte – weiterarbeiten und ihre Ergebnisse später öffentlich vorstellen.
Die Jugendideenwerkstatt folgt einem bewährten Konzept der Kommunalen Jugendarbeit. Ziel ist, jungen Menschen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Entscheidend ist dabei, dass die Jugendlichen ihre Themen selbst wählen. Die Ergebnisse werden priorisiert, transparent diskutiert sowie auf Realisierbarkeit geprüft. Die Teilnehmenden arbeiten in Projektgruppen aktiv an der Umsetzung, die Erwachsenen begleiten nur unterstützend. wun