Sebastian Bosch ist Spitzenkandidat der Freien Wählerschaft

von Redaktion

FW Grassau stellt Liste für die Kommunalwahl 2026 auf – „Von Bürgern für Bürger“

Grassau – Eine Politik losgelöst von jeder Partei für die Gemeinde „von Bürgern für Bürger mit Herz und Hirn“, dafür steht die „Freie Wählerschaft Grassau“ (FW), die nun in der Aufstellungsversammlung eine Liste mit Menschen in jedem Lebensabschnitt präsentieren und zur Wahl stellen konnte. Derzeit ist die FW mit drei Mandanten im Grassauer Rat vertreten. Amtierender Gemeinderat Josef Grießenböck führte durch die Aufstellungsversammlung. Die Wahl der Kandidaten leiteten Landrat Andreas Danzer und Landtagsabgeordneter Dr. Martin Brunnhuber.

Bürger für ein Ehrenamt zu begeistern, ist nicht mehr so einfach und doch erklärte Hans Genghammer, der Zweite FW-Marktgemeinderat, dass es vor zwölf Jahren schwer war Mitstreiter zu finden, vor sechs Jahren schon einfacher und es bei dieser Wahl kein Problem ist, die Liste mit motivierten Kandidaten zu füllen. Dies spräche für die Arbeit der Freien Wählerschaft. Die Ziele der Freien Wählerschaft definierte Grießenböck. „Wir sehen uns als bürgernahe Organisation in der Gemeindepolitik, losgelöst von den Parteien, stehen für freie Meinungsäußerung, sind nahe am Bürger und setzen uns für das Wohl der Gemeinde ein. Wir sind für den Schutz des Ortszentrums und stehen für ein starkes, belebtes Ortszentrum“, sagte er.

Unter der Wahlleitung von Landrat Andreas Danzer ging es an die Vorstellung der Kandidaten. Spitzenkandidat ist der 31-jährige Sebastian Bosch, Handelsfachwirt und Außendienstmitarbeiter. Der junge Mann interessiert sich seit der Jugend für die Kommunalpolitik, setzt sich in der Gemeinde als Jugendbeauftragter ein und engagiert sich als stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Birn-Pub“. Er möchte die Anliegen aller Bürger vertreten, sich für die Vereine und das Ehrenamt einzusetzen, aber auch ein Sprachrohr für die jüngeren Bürger sein und mitgestalten. Auf dem zweiten Listenplatz kandidiert Sepp Grießenböck. Der 44-jährige amtierende Marktgemeinderat und Diplomverwaltungsinformatiker, gehört seit rund zwölf Jahren dem Grassauer Gremium an, setzt sich für alle Bevölkerungsgruppen ein. Engagiert ist der Familienvater bei der Bergwacht.

Gunter Fries bewirbt sich auf dem dritten Listenplatz. Der 59-jährige Automobilverkäufer ist in Grassau auf- gewachsen. Vieles an der Gemeindepolitik gefalle ihm, manches jedoch nicht. Warum immer alles noch größer werden muss, frage er sich. Außerdem möchte er, dass die Fernwärme nach Mietenkam kommt. Den vierten Platz belegt Michael Förg. Der 31-jährige, verheiratete Bauleiter und Vater von drei kleinen Kindern möchte im Marktgemeinderat mitarbeiten, weil bei der Freien Wählerschaft der freie Wille zählt. Er möchte sagen können, was er denke und vor allem die Zukunft für die Kinder mitgestalten können.

Die Fachinformatikerin Alexandra Gricks kandidierten an fünfter Stelle. Bereits mit 24 Jahren hat die 29-jährige Angestellte den elterlichen Reitbetrieb übernommen und kümmert sich neben dem Beruf auch um den Betrieb. Sie habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Grassau sollte so gestaltet werden, dass sich auch nachfolgende Generationen wohlfühlen.tb

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