Prien – Mit einem feierlichen Festgottesdienst, geleitet von Pfarrer Mirko Hoppe und begleitet vom Kirchenvorstand sowie Pfarrern der Region, hat die evangelische Gemeinde in Prien den Beginn des neuen Kirchenjahres gefeiert und zugleich zwei neue Seelsorger offiziell in ihren Dienst eingeführt.
„Keine halben
Sachen machen“
Bereits seit November vervollständigte Pfarrer Martin Zöbeley das Team um Pfarrer Mirko Hoppe und übernimmt die seit einem Jahr vakante zweite Pfarrstelle. Pfarrer Zöbeley wechselt nach zehn erfolgreichen Jahren von Pullach nach Prien und wird hier künftig auch für Rimsting, Breitbrunn, Gstadt und die Inseln zuständig sein.
Auch wenn seine Zeit begrenzt sein wird, betonte Zöbeley bei seiner Vorstellung während des Gottesdienstes „heißt das nicht, dass ich nur halbe Sachen mache, weil ich hier nur auf einer halben Stelle bin, ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn!“ Eine ganze Stelle in der Tourismusseelsorge und in der Ausbildung ehrenamtlicher Klinikseelsorger wird künftig Pfarrerin Ghita Lenz-Lemberg im Dekanat bekleiden. Sie hatte bisher die erste Pfarrstelle in Grafing inne.
Zur feierlichen Einführung und Segnung durch Dekanin Dagmar Häfner-Becker waren auch die Bürgermeister von Prien und Gstadt, Andreas Friedrich und Bernhard Hainz, gekommen. Ebenso anwesend waren Vertreter der Ökumene, darunter Priens katholischer Pfarrer Philipp Werner und Äbtissin Johanna Mayer OSB von Frauenchiemsee sowie Vertreter der Priener Schulen, darunter Rainer Hoff vom Ludwig-Thoma-Gymnasium, der Vereine und Delegationen aus den vorigen Wirkungsstätten Pullach und Grafing. Beim anschließenden Empfang, den die Vertrauensfrauen des Kirchenvorstandes, Michaela Hoff und Beate Bolz, ausrichteten, gab es neben Kaffee und Lebkuchen Grußworte und Geschenke für die beiden Neueingeführten.
Zur Begrüßung singt
der Thoma-Chor
Musikalisch begleitete der Posaunenchor den Empfang und leitete so auf den musikalischen Höhepunkt mit dem Adventskonzert des Ludwig-Thoma-Chores, dirigiert von Sebastian Weyerer, hin.