Das Ende der Krisenstimmung

von Redaktion

Grassauer Pfadfinder und Pfadfinderförderverein machen weiter

Grassau – Eine schwere Zeit haben die Achentaler Pfadfinder durchlebt, denn es stellte sich die Frage, wie es weitergehen sollte, nachdem sich die Vorstandschaft aus persönlichen und beruflichen Gründen zurückziehen wollte. Dieses Thema sowie der Fortbestand des Fördervereins wurden in der Jahresversammlung des Fördervereins im Foxbau, dem Pfadfinderheim, erörtert. Auch konnte Entwarnung gegeben werden, denn für die Wahlen im Frühjahr 2026 stehen nun wieder Vorsitzende zur Verfügung.

Suche nach einer
Führungsriege

Gerade bei einer Jugendorganisation wie den Pfadfindern kann es immer wieder vorkommen, dass es Probleme bei der Aufstellung der Führungsriege gibt. Die jungen Leute stehen in ehrenamtlichen Positionen, die sie dann mit Beginn eines Studiums oder danach mit dem Antritt einer Arbeitsstelle außerhalb nicht mehr ausüben können oder sich einfach anderen persönlichen Dingen widmen möchten. So auch aktuell bei den Pfadfindern.

Wie Christina Irger, Kassenwartin, informierte, wurde im vergangenen Jahr außerhalb der Gruppenstunden nur wenig organisiert und folglich auch kein Kinderferienprogramm angeboten. Einige ältere Pfadis wanderten im Sommer um Chiemsee und Simssee. Zudem gab es einige Aktionen im und um das Pfadfinderhaus. Der Unterhalt des alten Hauses bereitet immer viel Arbeit, und der Weg um das Gewässer muss begehbar sein. Dabei sollte möglichst wenig Eingriff in das Biotop erfolgen.

In einer Sitzung, so informierte die Kassenführerin, wurde zudem ein künftiger neuer Vorsitzender gefunden, und auch für die Kassenführung sieht es gut aus. Folglich ist der Fortbestand gesichert.

Ohne den Pfadfinderstamm hätte sich auch der Förderverein aufgelöst. Nachdem aber Johannes Irger, Vorsitzender, sowie Christiane Lindlacher, Zweite Vorsitzende, erklärten, weitermachen zu wollen, bleibt auch dieser Verein bestehen. Wie Johannes Irger informierte, ist es das Ziel des Fördervereins, die Pfadfinder in ihrer aktiven Arbeit finanziell zu unterstützen, notwendige Anschaffungen zu fördern und Fortbildungen in der Pfadfinderarbeit mitzufinanzieren. Die Mitgliedsbeiträge sowie eigene Aktionen, wie beispielsweise Kuchenverkäufe, ermöglichen die finanzielle Unterstützung der Jugendorganisation. Wie der Vorsitzende erklärte, ist der Förderverein nun 25 Jahre alt. Gefeiert wurde das Jubiläum jedoch noch nicht. Vielleicht ergibt sich hierfür im Jahr 2026 eine Gelegenheit. Kassenführerin Monika Irger legte den Kassenbericht vor. Im vergangenen Jahr wurden die Pfadfinder bei Anschaffungen, beim Internetauftritt und bei Fortbildungen unterstützt.

25-Jahre-Feier
fiel aus

Manfred Huber, Dritter Bürgermeister, interessierte sich sehr für die Arbeit des Fördervereins und fragte auch nach der Jugendarbeit bei den Pfadfindern, die in Gruppenstunden stattfindet. Er betonte, dass die Gemeinde die Jugendarbeit unterstütze und die Pfadfinder sehr gute Arbeit leisteten sowie Kindern, die nicht in den Sport- oder Trachtenvereinen aktiv seien, eine gute Alternative für sinnvolle Freizeitgestaltung böten. Er wünschte allen, dass zum einen Ruhe und zum anderen wieder mehr Schwung in den Verein komme. Diesem Wunsch schloss sich auch die Jugendbeauftragte Theresa Karg an, die zudem ihre Unterstützung anbot.

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