Unbürokratische Hilfe

von Redaktion

Priener Caritas-Zentrum erhält überraschend „Notgroschen“

Prien – Passend zur beschaulichen Adventszeit, in der sich der Hang, Gutes zu tun, gern stärker entfaltet, als im übrigen Jahr, half der Regionalleiter der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Alexander Hagenbrock, dem Priener Caritas-Zentrum, eine missliche Lage zu vermeiden. Deren Leiterin Verena Hinze hatte entsetzt festgestellt, dass ihr „Notgroschen“, mit dem sie kurzfristig und unbürokratisch Menschen in schwieriger Lage unterstützt, nahezu versiegt war.

„Und das kurz vor Weihnachten, wo schon die ersten Menschen kommen, weil sie nicht wissen, wie sie ihren Kindern ein Geschenk besorgen sollen“, ergänzte Elke Haas, die Leiterin der Tafel und Sozialberaterin der Caritas. „Der Notgroschen wird in kleinen, meist zweistelligen Beträgen eingesetzt, beispielsweise für Lebensmittel-Gutscheine sowie für Fahrten zum Arzt oder zu einem Amt“, erklärte Verena Hinze.

Als Alexander Hagenbrock von der Not erfuhr, habe er spontan zugesagt, mit 2.000 Euro zu helfen. „Früher war die Tafel ja bei mir um die Ecke und ich habe immer wieder einmal vorbeigeschaut. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir helfen können“, so Alexander Hagenbrock. Bürgermeister Andreas Friedrich schloss sich der Danksagung der beiden Frauen an und sagte, es freue ihn sehr, dass er hierbei vermitteln konnte.

„Die Sparkasse ist eine Institution, die nah am Menschen ist. Mit vielen Aktionen hat sie beziehungsweise Alexander Hagenbrock eindrücklich gezeigt, dass sie für die Bürger im Ort da ist.“

„Damit kommen wir gut über die Weihnachtszeit“, freute sich Verena Hinze sichtlich erleichtert, denn zum Ende des Jahres seien viele Budgets aufgebraucht. Sie danke für die schnelle und unbürokratische Hilfe sehr.wp

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