Musikschüler schenken eine Stunde Besinnung im Chiemseesaal

von Redaktion

Mit traditionellen und klassischen Beiträgen erfreut der Nachwuchs mit Priener Adventskonzert

Prien – Ruhe und Besinnung, eigentlich Synonyme für die Adventszeit. Doch die Realität sähe im vorweihnachtlichen Alltag oft ganz anders aus, erklärte die künstlerische Musikschulleiterin Brigitte Buckl bei der Eröffnung des Adventskonzerts der Musikschule Prien. Deshalb wolle die Musikschule nun dem Publikum im fast voll besetzten Priener Chiemseesaal eine ganze Stunde der Ruhe und Besinnung mit der Musik der Schüler schenken.

Dies gelang den jungen Musikanten wunderbar. Sie zauberten mit ihren feinen Klängen an der Gitarre, mit Geige, Hackbrett, steirischer Harmonika, Zither und Harfe eine heimelige Stimmung in den Saal. Weihnachtslieder, feinfühlig gespielt auf dem Cello, mit dem Akkordeon oder vom großen Querflötenensemble, sowie berührende alpenländische Lieder, gesungen vom Familiengesang Vordermayer, stimmten wunderbar auf die Weihnachtszeit ein. Zusätzlich rundeten virtuose, klassische und jazzige Beiträge am Klavier das Programm ab. Auch bei den von der Schulleiterin Brigitte Buckl zwischendurch vorgetragenen heiteren aber auch besinnlichen Texten war es im Chiemseesaal so ruhig, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Doch plötzlich wurde die Stille durch lautes Klopfen an der Tür unterbrochen. Erschrocken drehten sich besonders die jungen Zuhörer zur Saaltür um: Der Nikolaus kam mit seinem Engel hereingepoltert. Die jungen Musikanten auf der Bühne hatten jedoch nichts zu befürchten, sondern wurden sehr dafür gelobt, dass sie am Instrument und nicht am Computer saßen. Mehr Üben könne aber bei vielen der übrigen Musikschüler nicht schaden, mahnte der Nikolaus kurz an. Sein bezaubernder Engel verteilte dann am Ende des Konzerts große Schokoladennikoläuse an alle Mitwirkenden, das Publikum bekam vom Nikolaus persönlich eine Kleinigkeit überreicht.

Zufrieden und beseelt traten die Zuhörer nach einer guten Stunde Ruhe, Besinnung und Freude den Nachhauseweg an. bef

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