Bergen – Andreas Schultes, Verwaltungschef der Gemeinde, tritt als Bürgermeisterkandidat für die „Überparteiliche Wählergruppe“ (ÜW) Bergen-Bernhaupten-Holzhausen an. Die ÜW schickte den erfahrenen Verwaltungsbetriebswirt mit einem einstimmigen Votum ins Rennen. In der Aufstellungsversammlung wurden zudem 16 Kandidaten und drei Ersatzkandidaten für den Gemeinderat gewählt. Die Wahl leiteten Dr. Lothar Seissinger von den Freien Wählern und Landtagsabgeordneter Dr. Martin Brunnhuber.
Ein Sprecher und Gemeinderat der ÜW schlug Andreas Schultes als Bürgermeisterkandidaten vor. Er habe Schultes in über zwei Jahrzehnten als souveränen, loyalen und sachverständigen Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Bergen-Vachendorf kennengelernt. Schultes koordiniere einen Betrieb mit rund 120 Mitarbeitern. Der Sprecher bezeichnete Schultes als absolut prädestiniert für das Amt des Bürgermeisters und dieser Aufgabe in jeder Hinsicht gewachsen.
Der 53-jährige Verwaltungsbetriebswirt Schultes hat einen Zwillingsbruder. Sollte er einmal nicht zurückgrüßen, dann sei dies sein Bruder gewesen, erklärte er eingangs. Verheiratet mit einer Grundschullehrerin habe er das Diskutieren gelernt, so Schultes. Der sportbegeisterte Kandidat, der sich in Vereinen engagiert und gerne in der Natur und in den Bergen ist, wisse, dass das Bürgermeisteramt harte Arbeit ist, doch brenne er dafür, diese Verantwortung des obersten Chefs der Gemeinde zu übernehmen. „Ich möchte, dass Bergen die Heimat bleibt, wie wir sie kennen“, so Schultes. Seine berufliche Tätigkeit habe ihm gezeigt, wie wichtig es ist, verlässlich und offen zu handeln.
Die ÜW konnte eine ausgewogene Kandidatenliste präsentieren. Listenführer ist der 53-jährige Andreas Schultes. Auf dem zweiten Platz kandidiert der 73-jährige Herbert Berger, der seit 1984 im Rat mitarbeitet, Zweiter Bürgermeister war und 41 Jahre lang das Geschehen mitgestaltete. Das Urgestein berichtete, dass er zu seiner Anfangszeit als Revoluzzer galt und in vielen Vereinen tätig war. Seine Themen waren schon immer Zusammenarbeit und das Reden mit den Bürgern. Hierfür wurden auch die monatlichen Stammtische eingeführt.
Die amtierende Gemeinderätin und Ortsbäuerin Monika Meitinger kandidiert auf dem dritten Platz. Der 52-jährigen Bäuerin ist die Landwirtschaft ein Hauptanliegen. Gerade die kleinstrukturierte Landwirtschaft sei Kultur- und Heimatpfleger und bedürfe der Unterstützung. Wichtig seien ihr zudem das Ehrenamt, das Schwimmbad und die Seilbahn.
Ebenfalls bekannt ist Stephan Willinger auf dem vierten Platz. Der 39-jährige Familienvater und Werkzeugmachermeister ist nun seit fast sechs Jahren im Gemeinderat. Seiner Ansicht nach gebe es viele Themen, darunter Bauern und auch Gewerbebau. Was ihm sehr am Herzen liege, seien die Vereine, die für Kinder und Jugendliche positive Effekte haben.
Auf Platz 5 kandidiert der 54-jährige Krankenkassenfachwirt Robert Wehweck. Er war bereits von 2015 bis 2020 für die ÜW im Gemeinderat. Ihm liege das Wasser am Herzen, möchte zudem die Bürger einbeziehen, für diese da sein und zwischen Gemeinde und Bürger vermitteln.
Auf den folgenden Listenplätzen kandidieren: 6. Josef Schweiger, 62, Zahntechniker; 7. Simon Rappl, 32, Werkzeugmacher; 8. Andreas Buchner, 32, Handelsfachwirt; 9. Josef Bachmeier, 34, Zimmerermeister; 10. Julia Sattler, 41, Steuerfachangestellte; 11. Christoph Wiedermann, 34, Entwicklungsingenieur; 12. Mario Steiner, 58, Maurer; 13. Helmut Haslauer, 59, Spenglermeister; 14. Hans-Jörg Hallweger, 59, Maurermeister; 15. Birgit Niklas, 54, Hotelfachfrau; 16. Andi Stitzl, 51, Trainer und Berufssoldat. Als Ersatzkandidaten wurden nominiert: 17. Christian Baumgartner, 54, Außendienstmitarbeiter; 18. Florian Haslauer, 36, Spenglermeister und Gisela Steiner, 69, Rentnerin. tb