Marquartstein – Andreas Scheck ist seit zwölf Jahren Bürgermeister in Marquartstein und stellt sich bei der kommenden Kommunalwahl zur Wahl. Die Aufstellungsversammlung der unabhängigen Wählervereinigung „Bürger für Marquartstein“ (BfM) hat im Prinzregenten-Saal stattgefunden.
Thomas Halder begrüßte die 24 anwesenden Wahlberechtigten sowie weitere Gäste und zeigte sich erfreut, dass 14 Kandidaten für die Wahl in den Gemeinderat bereitstehen und sich einbringen wollen. Unter ihnen befinden sich erfahrene Gemeinderäte, neue Gesichter und verschiedene Altersgruppen.
Als Versammlungsleiter wurde Klaus Hell gewählt, der als aktives Gemeinderatsmitglied fungiert, sich jedoch nicht erneut zur Wahl stellt. Es wurden 14 Kandidaten im Block für 16 Plätze gewählt.
Zunächst stellten sich die Kandidaten vor. Auf dem Listenplatz eins steht Andreas Scheck, 56 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er bekundete, dieses Amt gern weiterführen zu wollen, mit großem Respekt für die Aufgabe. Er strebt an, von einem starken Team von Gemeinderäten begleitet zu werden, mit denen er gut und sachlich diskutieren möchte, um die wichtigen Entscheidungen, die in der nächsten Zeit anstehen und die er selbst mit angestoßen hat, zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Auf dem zweiten Listenplatz kandidiert Katja Kink, 44 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie ist seit zwölf Jahren im Gemeinderat und arbeitet als Kindergartenleiterin in Grassau. Platz drei belegt Thomas Halder, 65 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Er ist seit fast 24 Jahren im Gemeinderat und ist mit seiner Rechtsanwaltskanzlei nicht mehr voll im operativen Geschäft tätig, hilft aber, wo es nötig ist. Platz vier der Bürgerliste belegt Hubert Götschl, 63 Jahre alt und Vater von zwei Söhnen. Er ist in der zweiten Periode im Gemeinderat und hat in diesem Amt viel gelernt. Er hat bei dieser Arbeit auch viele Projekte mit angestoßen, die er nun zum Wohle der Gemeinde zum Abschluss bringen will. Ein neues Gesicht auf Listenplatz fünf ist Ines Funkhauser, 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie arbeitet als Physiotherapeutin und möchte an der Gestaltung im Ort mitwirken.
Auf den folgenden Listenplätzen kandidieren für die BfM Matthias Rappl, 52 Jahre alt, ledig, Elektroingenieur und als Nachrücker im Gemeinderat seit September. Simon Aigner, 34 Jahre alt, verheiratet, Maschinenbauingenieur und seit zwanzig Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Marquartstein aktiv. Als Vorstand trägt er dort bereits Verantwortung, die er auch politisch in der Gemeinde übernehmen möchte. Claudia Kraus, 69 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Kindern und drei Enkeln, ist Diplom-Pädagogin. Sie ist seit 30 Jahren im Gemeinderat und seit zwölf Jahren stellvertretende Bürgermeisterin. Sie möchte etwas gegen den Mangel an Frauen in der Politik unternehmen. Toni Entfellner, 50 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern, ist Architekt und seit zwölf Jahren aktiv im Gemeinderat. Michael Elgass, 65 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, ist Erzieher und Diplom-Sportlehrer und seit zwei Perioden im Gemeinderat. Björn Köhler, 46 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Kindes, arbeitet in leitender Funktion im Sozialwesen. Er konnte an diesem Abend wegen eines anderen wichtigen Termins nicht anwesend sein. Auf dem Listenplatz zwölf steht Befa Polina, 28 Jahre alt, die Museumswissenschaften studiert. Es folgt auf dem 13. Platz Raphael Stöttner, 34 Jahre alt, stellvertretender Leiter bei der Bergwacht und Teamleiter im internationalen Technischen Service. Platz 14 belegt Max Elgass, 30 Jahre alt, der tief im Ort verwurzelt ist und Verantwortung für seine Heimat übernehmen möchte.
Am Ende bedankte sich Bürgermeister Andreas Scheck bei allen Kandidaten für ihre Aufstellung und die Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Rückblickend stellte er fest, dass in den vergangenen zwölf Jahren unter seiner Leitung viel erreicht, viele Projekte angestoßen und umgesetzt wurden. Leider sei nicht alles von Erfolg gekrönt gewesen; manches wurde durch wirtschaftliche Entwicklungen ausgebremst, beispielsweise die Umsetzung eines neuen Ortszentrums, bei der man die äußeren Umstände nicht in der Hand hatte.