Dritter Kripperlweg in Übersee eröffnet

von Redaktion

50 liebevoll gestaltete Krippen laden bis 31. Dezember zum besinnlichen Spaziergang

Übersee – Eine große Zahl interessierter Besucher, darunter viele Kinder und Menschen jeden Alters, fanden sich zur Eröffnung des heuer dritten Kripperlwegs am Oberen Buchwald ein. Waltraud Gries, Leiterin der Volksbühne Übersee, hatte vor drei Jahren erstmals die Initiative ergriffen und zusammen mit ihrem Mann Stefan den Kripperlweg organisiert.

Im ersten Jahr waren 27 Krippen zu sehen, heuer sind es bereits rund 50 Krippen, die liebevoll aufgebaut unter Bäumen mit Weihnachtsschmuck den Waldweg säumen und in der Advents- und Weihnachtszeit zur Besinnlichkeit in der Natur einladen.

Bei der feierlichen Eröffnung, die von sechs Alphornbläsern sowie dem Flügelhornduo Tanner musikalisch umrahmt wurde, freute sich Waltraud Gries über den großen Zuspruch für den dritten Kripperlweg. Dieser werde von sehr vielen Spendern, Nachbarn und freiwilligen Helfern unterstützt. An der Endstation des Kripperlwegs gibt es Glühwein und Almnussen, alles gespendet, sodass die Besucher gerne etwas in das große Sparschwein werfen. Der Inhalt komme am Ende ohne Abzüge einer gemeinnützigen Aktion zugute, so Waltraud Gries. Im vergangenen Jahr seien es 703 Euro gewesen.

Neu in diesem Jahr ist ein kleines Gewinnspiel für Kinder: Im Wald sind an den Bäumen oder Sträuchern die gleichen Sterne aufgehängt, die die Kinder zählen können. Dafür steht am Eingang des Weges eine Holzbox mit Teilnehmerkarten, auf denen der Name des Kindes, die Telefonnummer und die gezählte Stückzahl der Sterne aufgeschrieben werden sollen. Unter den Antworten mit der richtigen Stückzahl wird der Preis ausgelost.

Ein weiterer Höhepunkt bei der Eröffnung war die Lesung einer etwas anderen Weihnachtsgeschichte durch Ortsheimatpflegerin Annemarie Kneissl-Metz. Sie hatte die Herbergssuche und die Geburt Jesu geografisch nach Übersee verlegt, um zu zeigen, „wie jedem Einzelnen von uns Christus, arm und hilflos in der Krippe geboren ist und an Nächstenliebe und Menschlichkeit erinnert.“

Ein kurzes Grußwort sprach auch Bürgermeister Herbert Strauch, der sich über den jährlich wachsenden Zuspruch zum Kripperlweg freute. Er war voll des Lobes über die Eigeninitiative von Waltraud Gries und ihren Helfern, die auf diese Weise sehr zu einem weihnachtlichen Gemeinschaftserlebnis beitragen, und der Erlös wieder den Ärmsten in der Gesellschaft nützen werde.

Der Krippenweg kann bis Silvester, am Mittwoch, 31. Dezember, besucht werden. Besonders empfehlenswert ist es, ihn in der Dämmerung oder Dunkelheit zu begehen, da die Krippen beleuchtet sind und eine besonders heimelige Atmosphäre verbreiten. gi

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