„Echte Bergenerin“ kandidiert für Bürgermeisteramt

von Redaktion

Grüne stellen Liste mit jungen Kandidaten vor – Kathi Hallweger: „Größter Fan von Bergen“

Bergen – Die Grüne Liste in Bergen hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt und möchte die Arbeit der stärksten Fraktion im Gemeinderat mit sechs Sitzen fortführen. Nach fast zwölf Jahren, in denen Stefan Schneider als grüner Politiker an vorderster Stelle stand, soll Kathi Hallweger ihm im Amt folgen. Sie wurde einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. Es gelang, eine ausgewogene Liste mit 16 Personen aus allen Lebensbereichen aufzustellen.

„Für uns ist das ein Abend, an dem wir mit Stolz zurück- und mit Freude nach vorne blicken können“, sagte die Ortsvorsitzende Gabi Krutzenbichler. Sie fügte hinzu: „Es wurde viel geschafft und mit Herz und Mut umgesetzt.“ An Bürgermeister Schneider gewandt, sagte sie: „Du hast Berge versetzt und Bergen bewegt.“ Nun stehe man vor einer neuen Phase, in der Erfolge fortgeführt und mutig nach vorne gestrebt werden solle. Kathi Hallweger, die bereits Erfahrungen als Dritte Bürgermeisterin gesammelt hat, bringe frischen Wind und klare Visionen mit, um die Gemeinde zukunftsfähig zu machen. „Starten wir in ein neues Kapitel, das Fundament steht“, so Krutzenbichler. Kathi Hallweger zeigte sich überwältigt von der großen Zahl an Unterstützern und Interessierten. Sie ist seit 18 Jahren im Gemeinderat und seit sechs Jahren im Kreistag und wisse, was dieses Amt bedeute. „Ich bin einer der größten Fans von Bergen und bin eine echte Bergenerin“, sagte sie. Im Kreistag habe sie erfahren, wie abhängig der Landkreis von den Kommunen, aber auch diese vom Landkreis, gerade auch im Bereich der Bildung, sind. Sie nannte einige erfolgreiche Projekte, wie den Teilumbau der Schule, wobei nun der zweite Abschnitt bevorstehe, wie auch die Umgestaltung der Mittelstation zu einer zuverlässigen Wirtschaft, die als besondere Lokalität gefragt ist. Sie wurde einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin gewählt.

Auf dem ersten Listenplatz kandidiert die 47-jährige Altenpflegerin Kathi Hallweger, die in der Lebenshilfe arbeitet, sich gerne sportlich betätigt und im Organisationsteam von „grimmig und grantig“ mitwirkt. Den zweiten Platz belegt der 46-jährige amtierende Gemeinderat Moritz Beyreuther. Der promovierte Geophysiker ist in der Bergwacht tätig und Umweltreferent der Gemeinde. Er setzte sich für den Fitnessparcours im Kurpark ein, hat Radlständer aufgestellt, die Umweltecke in der Gemeindezeitung betreut und ist aktuell mit dem Wasserrechtsantrag der Adelholzener Alpenquelle beschäftigt. Auf Platz drei bewirbt sich Michaela Krammer. Die 61-jährige Architektin interessiert sich vor allem für das Bauen. Als Behindertenbeauftragte der Gemeinde sind ihr die Anliegen älterer und behinderter Menschen nicht fremd und sie würde sich dafür einsetzen, dass der Bahnhof zu 100 Prozent barrierefrei wird. Auf dem vierten Platz kandidiert der amtierende 59-jährige Gemeinderat Klaus Frank. Der Außendienstkaufmann gründete 2011 die soziale Bürgerhilfe, ist seit 2020 im Gemeinderat und im Seilbahnausschuss.

Mit 19 Jahren tritt auf dem fünften Platz Lilli Schulz als jüngste Kandidatin an. Sie wird im kommenden Jahr ihr Abitur machen und dann studieren. Sie arbeitet zudem als Servicekraft an der Mittelstation. Ihr liege die Seilbahn am Herzen und sie möchte eine Stimme für die jungen Wähler sein.

Gleich drei Kandidaten bewarben sich für den sechsten Listenplatz. Gewählt wurde der 44-jährige Sebastian Lichtmannegger. Der Kaufmann und Vater von drei Kindern ist im Elternbeirat des Kindergartens. Die Unterstützung der Vereine sei ein wichtiges Thema, denn in diesen seien die Kinder verankert. Einsetzen will er sich für Kinder, damit diese Bergen so lieben lernen, wie er es als Kind durfte.

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