Rottau – Der Traum vieler Kinder und Jugendlicher ist in Erfüllung gegangen: Der neue Pumptrack in Rottau wurde nun feierlich eingeweiht. Bei herbstlichen Temperaturen begrüßte Bürgermeister Stefan Kattari viele Rottauer aus allen Altersstufen, die Geistlichkeit, Pfarrer Rainer Maier und Diakon Johannes Notter, den Dritten Bürgermeister Manfred Huber, den Vorsitzenden des Tourismus- und Heimatvereins, Stefan Kellerer, und den Planer des Pumptracks, Andi Wittmann.
Lange Weg bis
zum Ergebnis
Bürgermeister Kattari ging anschließend auf den langen Weg ein, der vom Vorschlag der Allgemeinen Einwohnerschaft Rottau und des Dritten Bürgermeisters Manfred Huber, in Rottau einen Pumptrack zu bauen, bis zur Fertigstellung führte. Auf dem Weg waren viele Hürden zu überwinden, dabei war der Tourismus- und Heimatverein mit Stefan Kellerer größter finanzieller Unterstützer. Ohne die Leaderförderung wäre das Projekt jedoch nicht möglich gewesen. Leader ist der Unterstützer für Projekte im ländlichen Raum. Den neuen Pumptrack als Mehrfachnutzung für Roller, Skateboard und Radl zu bauen, bezeichnete Huber als „tolle Lösung“. Johann Kölbl, der Leader-Koordinator für Oberbayern Süd, sagte: „Ideen, die weitergetragen werden, sind die besten Investitionen für eine Gemeinde“, und wünschte „eine allzeit unfallfreie Fahrt“. Christian Fechter, der Geschäftsführer des Leaderprojekts Chiemgauer Seenplatte, gratulierte zu der tollen Anlage und sagte, es mache Spaß, „wenn die Initiative von den Leuten kommt“. Stefan Kellerer vom Heimatverein freute sich, dass schon so viele Kinder und Jugendliche die Anlage nutzen. Danach überreichte er Bürgermeister Stefan Kattari und dem Dritten Bürgermeister Manfred Huber für ihren Einsatz jeweils einen Geschenkkorb. Gefördert wurde der Bau auch vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem EU-Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Dann drehten die beiden Bürgermeister jeweils eine Runde auf dem Pumptrack.
Segnung
der Anlage
Pfarrer Rainer Maier und Diakon Johannes Notter weihten die Anlage in eindrucksvollen Worten ein und abschließend beteten alle gemeinsam ein Vaterunser. Nach dem Segen wurde es laut. Es folgte der Besuch des Nikolaus mit dem „Wuidara Pass“ vom Verein aus Unterwössen. Zum Schluss bekamen die Kinder jeweils einen Schokoladen-Nikolaus, gespendet vom Tourismus- und Heimatverein, sowie eine Mandarine, gespendet von Edeka Kaltschmid. Die vielen Besucher der Einweihung erhielten kleine Brotzeiten und Getränke.