Schleching – Die SPD-Ortsgruppe Schleching hatte zur Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatskandidaten zur Kommunalwahl 2026 in den Raitner Wirt eingeladen. Der Sprecher der Ortsgruppe, Peter Follin (74), begrüßte die 19 Teilnehmer. Er berichtete, dass sich die Ortsgruppe vor eineinhalb Jahren aufgelöst hatte. Umso erfreulicher sei es, dass sich nun über regelmäßige Stammtischtreffen eine Liste mit zehn Namen für zwölf Plätze rekrutiert habe. Sieben stimmberechtigte Mitglieder aus Schleching wurden festgestellt, womit die Beschlussfähigkeit der Versammlung gegeben war. Einstimmig wurde Tobias Gasteiger, Vorsitzender der SPD Grassau, zum Versammlungsleiter gewählt. Er bat die Kandidaten, sich kurz vorzustellen.
Für die Listenplätze eins und zwei stellte sich Siegfried Wimmer (31) vor. Der Maurermeister arbeitet im technischen Bauamt in Grassau. Als eines seiner wichtigsten Ziele nannte er die Sanierung der Infrastruktur und die Unterstützung der zahlreichen Vereine in Schleching. Er selbst ist seit 14 Jahren Beisitzer im Skiclub.
Ein bereits bekanntes Gesicht ist Michael Eisenberger (60), der für die Listenplätze drei und vier kandidiert. Der selbstständige Schreiner ist Mitglied bei der Feuerwehr und im Skiclub sowie aktives Mitglied im Gemeinderat. Er wolle sich auch künftig für die Sanierung der Gemeindestraßen einsetzen und forderte, dass dafür jährlich fixe Beträge im Haushalt aufgenommen werden.
Ebenfalls aktiv im Gemeinderat ist Felix Laubhuber (60), Schreiner, der auf Listenplatz fünf steht. Er ist sportlich im Bereich Mountainbike und Skitouren engagiert. Laubhuber halte es für erforderlich, die Unternehmenssteuern auf den alten Satz zu verringern, damit Gewerbe nicht aus dem Ort abwandere. Zudem müssten die Vereine unterstützt und die Jugendarbeit gestärkt werden.
Auf Listenplatz sechs kandidierte Waltraud Eisenberger (59), Elektronikerin und Mutter von drei Kindern. Ihr seien eine verbesserte Transparenz der Gemeindepolitik und mehr Bürgerbeteiligung wichtig gewesen.
Hans Kurz, Rentner und ehemaliger Sozialpädagoge, steht auf Listenplatz sieben. Er wolle, dass mit den Anliegen der Bürger offener umgegangen werde und die Gewerbeentwicklung aktiv gefördert werde.
Manuela Sternberger (58) lebt seit 2018 in Schleching. Sie wolle sich für mehr Mitspracherecht der Bürger und eine Verbesserung des sozialen Lebens im Ort einsetzen.
Peter Follin (74), Architekt, steht auf Listenplatz neun. Er wolle sich dafür starkmachen, dass der Siedlungscharakter im Ort eine moderne Form annehme, sich mehr neue und junge Bürger ansiedelten und dafür Mobilität sowie Arbeitsplätze innerhalb der Ortsteile geschaffen werden.
Auf Listenplatz zehn steht Hans Treziak, der entschuldigt fehlte. Er arbeitet in der IT-Branche und wolle sich für eine effizientere Gemeindearbeit einsetzen, bei der auch Ergebnisse generiert würden, berichtete Waltraud Eisenberger.
Thomas Rick (71), früher Rechtsanwalt, betonte die Wichtigkeit einer guten Haushaltspolitik. Dazu sah er Grundstücksvorratskäufe als hilfreich an, um auch Möglichkeiten zum Bauen für alle sozialen Schichten zu schaffen. Den älteren Bürgern wolle er mehr Aufmerksamkeit geben.
Auf Listenplatz zwölf steht Sybille Kurz. Sie war beruflich als Familientherapeutin tätig und arbeitet jetzt noch ehrenamtlich im Bereich Kinder und Jugend. Sie wolle sich außerdem für günstigen Wohnraum, Baugrund für Einheimische und die Beachtung des Hochwasserschutzes einsetzen.
Alle SPD-Kandidaten erhielten die volle Stimmenzahl und nahmen die Wahl an. wun