Breitbrunn – Nach der Eröffnung der Aufstellungsversammlung im „Gasthof zur Post“ und der Feststellung aller anwesenden Unterstützer wurde Sabine Huber zur Versammlungsleiterin bestimmt. Im Anschluss entschieden sich die Anwesenden einhellig für Maria-Theresia Huber-Arpe und Andreas Plank als Wahlausschussmitglieder.
Sabine Huber klärte die Teilnehmer über die notwendigen Regularien auf und schlug den 18 Stimmberechtigten eine offene Abstimmung mittels Blockwahl-Verfahren für eine bereits ausgearbeitete Bewerberliste vor.
Für die Neuwahl hatte die Bürgerliste Breitbrunn zwölf Gemeinderats-Kandidaten nominiert und den Anwesenden vorgestellt. Dies waren in der Reihenfolge der Aufstellung: Sabine Huber (59, Grafikerin, Gemeinderätin), Konrad Plank (29, Zimmerermeister, Gemeinderat), Karl Stettner (57, Landwirt, Gemeinderat), Viktoria Wohlhaupter (36, Lehrerin, Elternbeirätin), Nikolaus Arpé (36, Landschaftsgärtner, langjähriger TSV-Vorsitzender), Lukas Friedrich (26, selbstständiger Metallbaumeister), Dr. med. Jörg Buse (67, Facharzt), Johanna Hundhammer (39, Objektmanagerin), Peter Plank junior (32, Agrarfachwirt, Trachtenvorstandschaft), Diana Urban (59, Hörfilmautorin für Menschen mit Handicap), Lisa Morgenstern (41, Gemeindeangestellte) sowie Thomas Schmidbauer (33, Polizeibeamter, Fußball-Vorstand).
Bei der Abstimmung über das Nachrückverfahren für Ersatzkandidaten erhielten Paul Stettner (28, Agrarfachwirt, Vorstandschaft Bulldogfreunde) und Simon Kaiser (42, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Elternbeirat) ein klares Votum.
Letztlich wurden Maria-Theresia Huber-Arpe und Andreas Plank geschlossen von allen Versammlungsteilnehmer auch als Beauftragte zur Abgabe des Wahlvorschlags für den Gemeinderat gewählt.
Listenführerin Sabine Huber berichtete voller Stolz, dass die Bürgerliste Breitbrunn vor 35 Jahren von Maria-Theresia Huber-Arpe ins Leben gerufen wurde und seither stets eine Frau an der Spitze gestanden habe.
Als angestrebte Zielsetzungen für die nächste Wahlperiode definierte Sabine Huber unter anderem die Gestaltung und Belebung der „Breitbrunner Dorfmitte“, um damit einen Treffpunkt für „Jung und Alt“ zu schaffen.
Neben der Bewahrung des Dorfcharakters stehen bezahlbarer Wohnraum für Familien sowie Seniorenwohnanlagen für Einheimische auf der Agenda.
Zudem müssen klima- und umweltfreundliche Energiekonzepte sinnvoll genutzt, aber auch beispielsweise Grünflächen erhalten, veredelt und geschont werden. wak