Chieming/Hart – „Boandlgeheimnis“ – mit diesem Stück in drei Akten, geschrieben von Ralph Wallner, startet der Theaterverein Hart am Samstag, 28. Februar, in die neue Saison. Nach der Premiere wird die schwarze Komödie weitere neunmal im Pfarrsaal in Hart aufgeführt. Der Kartenverkauf über die Homepage des Theatervereins unter der Adresse www.theater-hart.de hat bereits begonnen.
Mit „Boandlgeheimnis“ geht der Theaterverein in seine 44. Spielsaison. Auch in der neuen Saison wird der Verein seinen Idealen treu bleiben und einen Großteil des Erlöses für soziale und karitative Projekte spenden sowie Menschen in Not helfen. Das Publikum mit einem lustigen, unterhaltsamen Theaterabend zu begeistern, motiviert die Laienspielgruppe am meisten. „Wenn dadurch aber auch noch die Möglichkeit gegeben wird, Menschen zu helfen, die es im Leben nicht leicht haben, sind wir doppelt glücklich“, so Vereinschefin Sieglinde Ott.
Die skurrile Geschichte beginnt tragisch: Boandl, der hiesige Sensenmann, ist tot. Er hat sich selbst ins Jenseits verfrachtet. Für Ripperl Reni (gespielt von Gaby Auerbach) und Schnitter-Fesl (Sigi Engl) vom Schattenamt ist dies eine Katastrophe. Wer soll nun die Seelen ins Jenseits befördern? Die quicklebendigen Geschwister Nepo (Markus Stöger) und Flora (Lena Wimmer) haben die Baracke von Boandl geerbt, der passenderweise auch Totengräber in Ackerwiesen war. Sie haben jedoch keine Ahnung, welchen „Beruf“ ihr entfernter Verwandter neben der Totengräberei ausübte. Da entdecken sie ein mysteriöses Buch, das mehr Macht besitzt, als einem Sterblichen lieb ist.
Es gilt, jede Menge Geheimnisse zu lüften: beispielsweise, was es mit dem Gießkannen-Beni (Andi Wastlhuber), dem seltsamen Friedhofsgärtner, auf sich hat; ob Mali (Monika Hoffmann), die gute Seele des Dorfes, vielleicht doch ein finsteres Geheimnis verbirgt und was die krawallige Hiltrud (Irene Volk) und die fidele Waltrud (Elvira Parzinger), die beiden dreifach Verwitweten und quasi Fachfrauen zu Tod und Trauer, über den verstorbenen Boandl mehr wissen, als sie zugeben. Welche Geheimnisse die illustren, wie geheimnisvollen Dorfbewohner verbergen, ob diese gelüftet werden und wer die Nachfolge des Boandlkramers antritt, ist bei den Aufführungen der schräg-schwarzen Komödie zu erleben.
Das Ensemble um Spielleiter Peter Volk steckt mitten in der Probenarbeit und feilt am Stück, um das Publikum mit lachmuskelstrapazierenden Theatervorstellungen verwöhnen zu können. In einer armseligen Hütte neben dem Friedhof lebte Boandl, der Sensenmann. Das Bühnenbild zu „Boandlgeheimnis“ wird so ähnlich aussehen. Noch wird im Pfarrsaal Hart fleißig daran gebaut und vom Ensemble geprobt.
Nach der Premiere am Samstag, 28. Februar, um 20 Uhr, finden die weiteren Aufführungen am Sonntag, 1. März, Freitag, 6. März, Samstag, 7. März, Samstag, 14. März, Sonntag, 15. März, Freitag, 20. März, Sonntag, 22. März, Freitag, 27. März, und Samstag, 28. März, statt. Die Vorstellungen im Pfarrsaal Hart beginnen jeweils um 20 Uhr. An den drei Sonntagsvorstellungen öffnet sich der Vorhang bereits um 18 Uhr.