A Stern leucht‘ uns den Weg

von Redaktion

Stimmungsvolles Adventskonzert der Sing- und Musikschule Inzell

Inzell – Die Inzeller Pfarrkirche St. Michael war Schauplatz des diesjährigen Adventskonzerts der Cajetan Adlgasser Sing- und Musikschule Inzell. Unter dem Motto „A Stern leucht’ uns den Weg“ präsentierten die Musikschüler, unterstützt durch die Musiklehrer, mit verschiedenen Instrumenten ihr Weihnachtsprogramm. Musikschulleiter Markus Gromes trug die Geschichte von Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem vor und sorgte so sehr einfühlsam für die Einstimmung auf Weihnachten.

Die Weisenbläser oben auf der Empore sorgten mit der „Schönen Weihnachtszeit“ von Karl Edelmann für einen sehr stimmungsvollen Auftakt dieses Adventskonzertes. Anschließend begrüßte Markus Gromes die Musiker, die zahlreichen Besucher und namentlich den langjährigen Bürgermeister und Vollblutmusikanten Hans Egger. Danach präsentierte das Klarinetten-Trio mit Magdalena Nitzinger und Eva Kress, unterstützt von Musiklehrer Tamás Ferge, ein Menuett von Joseph Haydn. Es folgte eine Volksweise, gespielt von der Familienmusi Kress mit Rupert, Ludwig, Eva und Seppi Kress.

Magdalena von Kralik, Luzi Schenk und Sophia Maier bildeten zusammen mit Tamás Ferge das Querflötenensemble und beeindruckten mit dem Stück „Burgfest“ von Ruben Wellisch. Zwischen den verschiedenen Darbietungen verlas Markus Gromes abschnittsweise die Geschichte von Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Maria, ohne Sünde und Makel, wurde dazu auserwählt, den Sohn Gottes zu gebären, dem sie den Namen Jesus geben sollte. Dies alles schien ein wenig unglaubwürdig, doch der Stern leuchtete ihr den Weg zu ihrer Base Elisabeth, der sie diese wunderbare Neuigkeit verkündete. Diese frohe Botschaft verdeutlichte das Flügelhorntrio mit einer „Adventlichen Weise“ und die Eckascht Musi aus Weißbach mit dem 8990- Walzer von Martin Kiesenhofer. Wunderbare Klänge von der Empore ließ das Klarinetten-Trio Magdalena Nitzinger, Eva Kress und Tamás Ferge mit dem Klarinettenjodler von Karl Edelmann ertönen. Das Baritonduo Jonas und Sebastian Steinbacher wusste mit der Volksweise „Freude der Hirten“ zu überzeugen.

Die Weisenbläser Marie Holzner, Sam Lehr, Lennard Gäbler, Leonhard Wölfle und Markus Gromes machten mit „A sternklare Nacht“ den Auftakt für den Teil der Ankunft in Bethlehem. Dorthin hatte sich die Bevölkerung aufgemacht, um sich eintragen zu lassen. Auch Maria und Josef begaben sich auf den Weg und waren zwei unter vielen. Es gab keine Herberge für sie, und letztlich fanden sie nur noch eine Bleibe im Stall – dem Stall zu Bethlehem. Korbinian Köllerer mit der Ziach ließ mit dem Stück „Strohstern“ aus der Hand von Markus Gromes den Gedanken der Zuhörer freien Lauf. Selbstverständlich durften auch die Violinen nicht fehlen. Sabine Kübler, Elisabeth Schröter und Frieda Littmann präsentierten „Allegro con spiritu“ von James Hook und leiteten dadurch sanft über zu den Geschwistern Gimpl mit Hackbrett und Harfe mit dem „Ettaler Menuett“.

Mitwirken durften auch die jungen Musikanten. Erstmals zum Vorspiel in der Kirche waren Josef Maier und Noah Steiger, die als Trompetenduo das traditionelle „O Tannenbaum“ blasen konnten. Das Posaunentrio der Kress-Brüder mit Lehrer Balint Garaczi ließ mit „Was soll das bedeuten?“ ihre Instrumente erklingen.

„Es war eine besondere Nacht, und der Stern leuchtete außergewöhnlich hell“, verkündete Markus Gromes, denn die Zeit der Niederkunft war gekommen und das Jesuskind, der Erlöser der Welt, ward geboren. Hierzu spielte das Klarinettenduo die Volksweise „Weihnacht, wie bist du schön“. Weitere Darbietungen der Interpreten waren „Es werd scho glei dumper“, „Dank dem Engel“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.

Der Heiland war in einer sternklaren Nacht geboren, und die Hirten machten sich auf den Weg, dem Neugeborenen zu huldigen. Mit „O du fröhliche“ unterstrichen die beiden Harfenspielerinnen Hanni Kogler und Elena Gimpl sehr überzeugend die Ankunft des Retters der Welt. Mit „In dulci jubilo“ machten Theresa Mader und Franziska Weiß als Trompetenduo, begleitet von Tamás Ferge auf der Klarinette, die Ankunft des Herrn deutlich.

Abschließend bedankte sich Markus Gromes bei allen Mitwirkenden, Schülern wie Lehrern, für diese besondere Einstimmung auf Weihnachten. „Der leuchtende Stern soll auch uns begleiten in den nächsten Tagen. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.“ Nach der Verabschiedung der Zuhörer wurden die Gäste mit den Klängen einer Marienweise von den Weisenbläsern verabschiedet.

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