Grabenstätt – „Chaos im Bestattungshaus“ heißt das neue Stück des Theatervereins Grabenstätt, das am Freitag, 9. Januar, um 20 Uhr in der Schlossökonomie seine Premiere feiern wird. Das Ensemble von Regisseur Helmut Spannring kann es kaum mehr erwarten, die rasante schwarze Komödie von Winnie Abel vor großem Publikum aufzuführen.
Die Besucher können sich auf einiges gefasst machen und sich auf urkomische Charaktere freuen. Von Friedhofsruhe und Totenstimmung weit und breit keine Spur, vielmehr wird es auf der Bühne hoch hergehen.
Zum Inhalt: Ein Bestattungshaus steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Deshalb lässt sich der chronisch pessimistische Bestatter Gerd Speck auf ein unmoralisches Angebot ein. Er ist bereit, für den Fabrikanten Udo Kemp eine Beerdigung zu inszenieren. Doch dieser ist gar nicht tot. Der Lebemann möchte auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau Roswitha loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen. Helfen soll ihm sein „Speichel leckender“ Mitarbeiter Ludwig Heller.
Doch als plötzlich Udos Ehefrau und die Geliebte im Bestattungshaus aufeinandertreffen, Gerds lebenslustige Frau Verona den Gerichtsvollzieher kurzerhand abfüllt, der unterwürfige Ludwig mit der auserwählten Geliebten seines Chefs verschwindet, droht der unmoralische Plan ins Wanken zu geraten und das Chaos ist vorprogrammiert.
Auf den Geschmack gekommen? Nach der Premiere am Freitag, 9. Januar, folgen noch sechs weitere Aufführungen – und zwar am Freitag, 16., Samstag, 17., Freitag, 23. und Samstag, 24. Januar, jeweils um 20 Uhr. Einlass ist bereits um 18.30 Uhr. Einen geselligen Frühschoppen gibt’s am Sonntag, 18. Januar, und Sonntag, 25. Januar, jeweils um 10.30 Uhr. Einlass ist dann bereits um 9 Uhr.
Karten zu den Aufführungen können gerne wochentags über die Tourist-Information Grabenstätt, Telefon 08661/9887-31, reserviert werden. mmü