Martina Gaukler: „Begegnungen im Ort wichtig“

von Redaktion

Blaskapelle Staudach-Egerndach spielt – trotz klirrender Kälte

Staudach-Egerndach – Das neue Jahr in Staudach-Egerndach wurde traditionell am Donnerstag, 1. Januar, mit dem Neujahrsanblasen der Blaskapelle Staudach-Egerndach unter der Leitung von Lothar Beyschlag begrüßt. Auch in diesem Jahr versammelten sich viele Bürger beim ehemaligen Verkehrsamt, um dem kleinen Konzert zu lauschen. Der Kälte wurde mit Punsch und Glühwein entgegengewirkt. Die Spieler hatten zunächst jedoch mit klammen Fingern zu kämpfen. Beim Spielen zeigte sich, dass kein Instrument verstimmt war und die Töne perfekt gespielt wurden.

So machte der Neujahrstag vielen Spaß, und die Musiker verströmten gute Laune. Eine kleine Ansprache von Bürgermeisterin Martina Gaukler durfte natürlich nicht fehlen, denn wie die musikalische Begrüßung und der Donnerhall der Böllerschützen gehört auch diese zum Neujahrstag.

Wie jeder, habe auch sie Ideen, Hoffnungen, Träume und auch Projekte im Kopf. Manches gehe in Erfüllung, andere Ideen nicht, resümierte die Bürgermeisterin. Jeder Einzelne beschreitet neue Wege, habe Pläne und hofft, dass diese umgesetzt werden.

Dass es bei dem ein oder anderen Plan nicht so kommt, wie gewünscht, das macht die Abwechslung und ist im Nachhinein oft nicht verkehrt, meinte sie. Was ihr wichtig sei, seien die Begegnungen im Ort, in einer starken Gemeinschaft, und deshalb sei sie so gerne Bürgermeisterin.

Nach zwei weiteren Musikstücken, einem weiteren Salut der Böllerschützen und der Bayernhymne machte sich die Blasmusik auf den Weg zu den weiteren Stationen vor dem Gasthof „Mühlwinkl“ und dem Gasthof „Ott“ in Egerndach. Auch dort wurden sie von vielen Zuhörern erwartet. Ein weiterer schöner Nebeneffekt dieser Tradition war, dass die Gäste und Zuhörer persönlich Neujahrswünsche an Familie, Nachbarn und Freunde austauschen konnten. tb

Artikel 1 von 11