19 Sternsinger sammeln über 3.000 Euro für Kinder in ärmeren Gebieten

von Redaktion

Der Brauch des Sternsingens ist eine der bekanntesten Traditionen zu den Heiligen Drei Königen. In vielen Ländern gehen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und singen das Lied „Stern über Bethlehem“, sammeln Spenden für wohltätige Zwecke. Sie segnen die Häuser und schreiben mit geweihter Kreide „C+M+B“ mit der Jahreszahl an die Tür. Das bedeutet „Christus segne dieses Haus“. Der Brauch des Sternsingens hat mittelalterliche Wurzeln. Damals zogen ärmere Kinder oder Bettler von Haus zu Haus, trugen Lieder vor und baten um Gaben. Im 19. Jahrhundert Ausdruck christlicher Nächstenliebe, ist es eine Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder in ärmeren Gebieten und wird von der katholischen Kirche organisiert. In der Sternsingeraktion 2026 zogen 19 Rottauer Kinder in fünf Gruppen verkleidet als die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus und brachten den Segen Gottes in die Häuser. Nach ihrem Lied „Stern über Bethlehem“ räucherten sie die Häuser mit Weihrauch aus und schrieben den Segensspruch an die Tür. Dabei sammelten sie Spenden unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Beim Hochamt am Dreikönigstag in der St.-Michaels-Kirche in Rottau überreichten sie 3.100 Euro für diese Aktion.

Fotos / Text Adersberger

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