Grassau – Gelungene Gemeinschaftsfeier am Heiligen Abend hat in Grassau Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zusammengeführt. Am Heiligen Abend versammelten sich im kleinen Heftersaal 42 bislang einander fremde Personen, um den Weihnachtsabend in besonderer Gesellschaft zu verbringen, wie der Agenda Arbeitskreis Familie und Senioren mitteilt.
Als die Idee entstanden war, ein gemeinsames Fest am Heiligen Abend anzubieten, war sich der Agenda Arbeitskreis zunächst nicht sicher, ob dieses Angebot auf Interesse stoßen würde. Dennoch hielten die Verantwortlichen an dem Vorhaben fest und arbeiteten das Projekt weiter aus. Ein geeigneter Raum, der kleine Heftersaal, war rasch gefunden, ebenso Mitstreiter, die sich beim Dekorieren und Organisieren persönlich einbringen wollten. Die Idee fand nach Angaben des Arbeitskreises so großen Anklang, dass großzügig gespendet wurde. Um niemanden auszuschließen, wurde lediglich ein geringer, eher symbolischer Beitrag erhoben. Das Angebot richtete sich an Familien, Alleinerziehende, Singles, Senioren und Paare, unabhängig von ihrer Herkunft. Ziel war es, den Teilnehmenden einen schönen Abend und damit ein kleines, nachhallendes Weihnachtsgeschenk zu bereiten. Laut Agenda Arbeitskreissprecher Klaus Donath wurde das Fest in einem geschützten Rahmen gefeiert, in dem sich die 42 Personen, darunter auch einige Helfer, sehr wohl fühlten. Treppenhaus und Tische waren festlich geschmückt, ein Caterer war bestellt und bereitete ein Drei-Gänge-Menü zu. Die Gäste trafen pünktlich ein und fühlten sich in der festlichen Atmosphäre nach Angaben der Organisatoren schnell wohl. Die Gruppe war bunt gemischt: viele junge und ältere Alleinstehende, aber auch Familien und ältere Paare nahmen teil. Das Rahmenprogramm reichte vom gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern über das Vortragen von Gedichten bis hin zu musikalischen Beiträgen. Vom Agenda Arbeitskreis spielte Mechthild Faller-Obermeier auf der Querflöte, weihnachtliche Geschichten lasen Wolfgang Obermeier und Klaus Donath, und Stefan Unterhuber moderierte ein gemeinsames Singen. Teilnehmende Kinder sagten spontan Gedichte auf, zudem präsentierte ein Teilnehmer zwei Geschichten. Nach Angaben des Arbeitskreises entstand so ein fast familiärer Abend mit gutem Essen, anregender Unterhaltung und vielen Gesprächen.
Zum Abschluss erhielt jeder Gast einen Holzstern, Pralinen und einen Stern, den die Kinder des Kindergartens St. Irmingard gebastelt hatten. Donath resümierte, es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen und es lägen bereits Anmeldungen für das Jahr 2026 vor. Damit steht nach Angaben des Agenda Arbeitskreises fest, dass es auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Weihnachtsfest geben wird. tb