Sabine Garbarino führt „Initiative Traunstein“ an

von Redaktion

Nach dem Tod von Georg Osenstätter stellt Gruppe neue Liste auf

Traunstein – Erneut aufgestellt für die Kommunalwahl Anfang März bewirbt sich die „Initiative Traunstein“ mit 13 Kandidaten um Mandate im Traunsteiner Stadtrat und führt damit die politische Arbeit im Sinne des tödlich verunglückten Stadtrates Georg Osenstätter fort. Unter dem Motto „Traunstein kann mehr“ will die Wählervereinigung laut Angaben der Verantwortlichen Motivation und Auftrag verbinden, das Erbe Osenstätters weiterzutragen.

Zu Beginn der Aufstellungsversammlung machte der zweite Vereinsvorsitzende Johann Wimmer deutlich, dass die Initiative nach dem Unfalltod Osenstätters zwar nicht gezwungen gewesen sei, die Liste neu aufzustellen, die persönliche und politische Lücke aber auch auf der Nominierungsliste spürbar sei. Osenstätter hatte nach der ersten Aufstellungsversammlung Ende November den Listenplatz eins angeführt. Keinen Listenplatz und keine Wählerstimmen zu verlieren, wäre nach Einschätzung Wimmers im Sinne des Verstorbenen gewesen. „Georg hätte um jede Stimme gekämpft“, sagte Wimmer. Die Mitglieder hätten sich deshalb gemeinsam entschlossen, die Nominierungsliste zu ergänzen und darüber neu abstimmen zu lassen.

Die Ziele der Initiative beschrieb Wimmer mit den Schlagworten „nach Plan und Ziel mitgestalten, Initiative ergreifen, zuhören und im Sinne Traunsteins und seiner Bürger handeln“. Diese Haltung sei allen Kandidaten gemeinsam, betonte der zweite Vorsitzende, der selbst auf Listenplatz acht nominiert ist.

Der Wahlvorschlag und die Liste der Bewerber – vier Frauen und neun Männer – wurden einstimmig beschlossen. Deckert kandidiert nicht mehr für ein Mandat. Auf Listenplatz eins der Initiative wurde Sabine Garbarino (46) nominiert. Die Mutter zweier Buben ist in Traunstein aufgewachsen, arbeitet als freiberufliche Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit und ist weltweit für Regierungen und Institutionen tätig.

Auf Listenplatz zwei folgt Roswitha Maier (55), Assistentin der Geschäftsführung bei einer Traunsteiner Brauerei. Auf Listenplatz drei kandidiert der Radiologe Renè Drost (43), der bei der Versammlung nicht anwesend war und eine Kurzvorstellung verlesen ließ.

Auf Platz vier der Liste bewirbt sich Studienrat Tobias Naturski (43) um ein Stadtratsmandat. Der Vater von vier Kindern lebt mit seiner Familie in Geißing und will dazu beitragen, dass Traunstein eine lebenswerte Stadt bleibt, insbesondere für Familien, ohne andere Generationen zu vernachlässigen. Listenplatz fünf nimmt Produktmanager Florian Fraunhofer (44) ein. Er will seinen Schwerpunkt auf die Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Institutionen legen. „Das Ehrenamt ist die tragende Säule der Gesellschaft“, sagte Fraunhofer. pv

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