„Schule statt Fabrik“: Sternsinger sammeln über 10.000 Euro gegen Kinderarbeit

von Redaktion

Drei Tage waren die knapp 30 Sternsinger der Pfarrei Mariä Himmelfahrt bei teils klirrender Kälte in Prien unterwegs. In neun Gruppen besuchten sie zwei Drittel der Priener Haushalte und Familien, um die Friedensbotschaft und den traditionellen Segen in die Häuser zu tragen. Das Motto der Sternsinger-Aktion lautete „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Dass dieses Thema die Bürger berührte, zeigte sich im stolzen, vorläufigen Ergebnis. Die Schallmauer von 10.000 Euro konnte durchbrochen werden. Der größte Teil der Spendensumme soll 1,8 Millionen Kindern und Jugendlichen in Bangladesch zugutekommen, die oft unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen. Für Bürger, die die Sternsinger nicht angetroffen haben und gerne spenden möchten, besteht die Möglichkeit, ihre Spende im Pfarrhof abzugeben. Zum Abschluss trafen sich die Sternsinger am vergangenen Dienstag zum Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche und spendeten hier den Sternsingersegen. Neben den Geldspenden hatten die Kinder und Jugendlichen viele Süßigkeiten gesammelt, von denen sie einen großen Teil an die Priener Tafel weitergaben. Trotz der Kälte hatte es allen Spaß gemacht, und sie versprachen Michaela Koschorz, die das Sternsingen in Prien federführend organisiert hatte, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Als Dankeschön gibt es für alle Sternsinger der Pfarrverbände Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf noch einen Besuch in Marias Kino.Foto text Berger

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