Besondere Würdigung für Josef Huber

von Redaktion

Rückblick, Ehrungen und ein Wechsel an der Spitze der Feuerwehr Vachendorf

Vachendorf – Im Haus der Dorfgemeinschaft fand jüngst die Jahresversammlung der Feuerwehr Vachendorf statt. Die Versammlung begann um 10 Uhr und war sehr gut besucht. In rund 70 Minuten blickte die Wehr auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und würdigte langjähriges Engagement.

Bosna und Glühwein
bringen 4.500 Euro

Schriftführer Markus Merkle verlas das Protokoll der jüngsten Versammlung. Der Kassenbericht wurde von Mathias Hubbauer vorgestellt. Besonders erfolgreich zeigte sich dabei das fast schon traditionelle Bosna- und Glühweinfest, das einen Erlös von rund 4.500 Euro einbrachte. Fast 400 Semmeln wurden dabei für den guten Zweck verkauft. Das Fest hat sich inzwischen etabliert und wird von den Vachendorfern sehr gut besucht. Die Kassenprüfung bestätigte daraufhin eine ordnungsgemäße Führung. Auf Vorschlag von Peter Gschwendner erfolgte die Entlastung des Kassiers einstimmig.

Über das Einsatzgeschehen berichtete der frühere Kommandant Josef Huber. Insgesamt rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 16 Einsätzen aus. Neben technischen Hilfeleistungen und kleineren Einsätzen zeigte sich erneut die Bandbreite des Feuerwehrdienstes. Unter anderem beim Bergen eines Handys aus einem Kreisverkehr und beim Einsatz wegen einem verkohlten Sonntagsbraten, berichtete Huber mit einem kleinen Augenzwinkern.

Einen wichtigen Stellenwert nahm auch und gerade die Jugendarbeit ein. Der neue Jugendwart Anton Gutsjahr stellte ein vielseitiges Jahresprogramm vor, das Ausbildung, Gemeinschaft und Freude am Feuerwehrdienst verband. Anton Gutsjahr tritt die Nachfolge von Nina Kriegenhofer an, die das Ehrenamt acht Jahre lang bekleidete. Sie freute sich sichtlich über den überreichten Blumenstrauß.

Bereits im Dezember war es zu einem Wechsel in der Führung gekommen. Seit 4. Dezember steht Mathias Hubbauer als Kommandant an der Spitze der Wehr, unterstützt wird er von Markus Ortner als Zweitem Kommandant. Bei den Vereinswahlen wurde zudem Monika Bamberger einstimmig zur neuen Kassiererin gewählt. Sie folgt auf Mathias Hubbauer, der das Amt nach 15 Jahren aufgrund seiner neuen Aufgabe abgab.

Den Mittelpunkt der Versammlung bildeten die Ehrungen. Besonders gewürdigt wurde Josef Huber, der die Feuerwehr über 24 Jahre als Kommandant geprägt hatte. In den Ansprachen wurde seine vorausschauende Führung, seine ausgeprägte Menschenkenntnis und sein Gespür für den Einsatz der Mannschaft hervorgehoben. In seine ausgesprochen lange Amtszeit fielen unter anderem die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs, die Einführung des Digitalfunks, die Umstellung auf eine digitale Sirene sowie die Integration von Frauen in den aktiven Dienst. Weitere Ehrungen nahm Kreisbrandrat Christoph Grundner vor. Er zeichnete mehrere Feuerwehrdienstleistende für 25-jährige aktive Dienstzeit aus (Mathias Hubbauer, Markus Ortner, Johann Gschwendner, Thomas Kalsperger und den abwesenden Sebastian Prambs). Für 40 Jahre wurde Manfred Grass geehrt. Grundner würdigte die kontinuierliche Einsatzbereitschaft der Wehren. Zugleich hob er die Bedeutung der Jugendarbeit und die gute überörtliche Vernetzung hervor.

Verlässlichkeit im
Dienst der Gemeinschaft

Bürgermeister Rainer Schroll dankte der Feuerwehr für ihre verlässliche Arbeit im Dienst der Gemeinde. Auch Ortsheimatpflegerin Angelika Dolores Nistler sprach ihren Dank aus und betonte Mut, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft der Feuerwehrfrauen und -männer. Pater André übermittelte den Dank der Pfarrgemeinde und unterstrich die stetige Präsenz der Feuerwehr bei kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen. Für den Gebirgstrachtenerhaltungsverein bedankte sich Vorsitzender Max Meisinger für die Unterstützung beim letztjährigen Jubiläum und die gute Zusammenarbeit.

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