Feuerwehr Grabenstätt hatte 2025 „nur“ 48 Einsätze

von Redaktion

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenzeichen für Andreas Speckbacher, Stefan Würtz, Hans Plenk und Thomas Astner

Grabenstätt – Nach der Messe für die verstorbenen Mitglieder ist die Feuerwehr Grabenstätt zu ihrer Jahresversammlung zusammengekommen. Im Feuerwehrhaus blickte man auf 2025 zurück und auf 2026 voraus. Zudem nahm man einige Ehrungen vor.

Als Dank und Anerkennung für ihre 40-jährige treue Mitgliedschaft bekamen Sepp Peteranderl, Manfred Peteranderl und Hans Purzeller junior die goldene Ehrennadel samt Urkunde verliehen. Über die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft freuten sich Thomas Astner, Hans Plenk und Stefan Würtz. Stefan Knuppertz konnte diese Ehrung nicht persönlich entgegennehmen. Vorsitzender Reinhard Meisinger und Zweiter Vorsitzender Deniz Juretschke nahmen die Ehrungen vor und gratulierten und dankten den Geehrten, die auch Restaurant-Gutscheine erhielten. Geehrt wurden zudem die Ex-Ausschussmitglieder Max Fröhlich (31 Jahre im Ausschuss), Heinz Bierl (29 Jahre), Andreas Oberhuber (26 Jahre), Jürgen Richter (21 Jahre), Christoph Lex (zwölf Jahre), Florian Sänger (sechs Jahre) und Marco Hummel (drei Jahre).

„2025 haben wir 48 Einsätze abgearbeitet“, betonte Kommandant Sven Lein und sprach von einem „eher ruhigen Jahr.“ Zum Vergleich: 2024 waren es 90 Einsätze gewesen – damals noch mit HVO. Die letztjährigen Einsätze teilten sich auf in acht Brandeinsätze, 26 technische Hilfeleistungen (THL) und 14 sonstige Hilfeleistungen. Am häufigsten rückte man im Juli aus – sechsmal. Besonders in Erinnerung blieb ein Stadl-Brand am 24./25. Mai am Tüttensee. Zu den sonstigen Hilfeleistungen zählte Lein die Absicherung des Kinderfaschings, des Martinszugs, der Nikolausfeier des TSV und GTEV Grabenstätt sowie des Mai- und Herbstmarkts.

Derzeit verfügt man über 60 Feuerwehrdienstleistende, darunter sieben Damen. Mit Josef Dechent konnte ein neuer Aktiver gewonnen werden. Lein verwies auf 23 absolvierte Übungen mit den Gruppen A und B sowie einige Gemeinschaftsübungen mit den Nachbarfeuerwehren Erlstätt, Holzhausen und Übersee. „Erstmals hat eine San-Übung bei uns am Standort stattgefunden“, so der Kommandant. Eine neunköpfige Gruppe meisterte 2025 die Leistungsprüfung „Wasser“. Lein zufolge werde Julia Kumm Frauenbeauftragte. Dies mache Sinn, weil man immer mehr Mädchen und Frauen in der Wehr habe. Sven Börner-Sachs und Marco Hummel sind 2025 zu Oberlöschmeistern befördert worden, Fabian Lein zum Löschmeister, Thomas Seywald zum Hauptfeuerwehrmann und Philipp Rohrmeyer und Martin Stein zu Oberfeuerwehrmännern. Lein bedankte sich noch bei seinem Stellvertreter Thomas Dürrbeck, den Jugendwarten, Atemschutz-Verantwortlichen, Gruppenführern, Mechanikern, der Gerätewartfamilie Seywald, der ganzen Mannschaft und den Vorständen. Ein Sonderlob verteilte er an Bürgermeister Gerhard Wirnshofer und die Gemeinderäte, dank derer man mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000 planen könne. Ein Dank gebühre der Gemeinde auch für die Beschaffung von vier CSA-Einmal-Anzügen, zehn Jugendhelmen und einem Defibrillator. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen Bayerns erhielten Andreas Speckbacher, Stefan Würtz, Johann Plenk und Thomas Astner für 25 Jahre aktiven Dienst. „Es ist wichtig, dass ihr weiter dabeibleibt und eure Erfahrung und euer Wissen an die Jugend weitergebt und euch bei der Ausbildung einbringt“, appellierte der Kreisbrandinspektor Rupert Kink, der die Ehrung mit dem Grabenstätter Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner vornahm.

Kommandant Sven Lein ehrte zudem die langjährigen Aktiven Sepp Peteranderl (40 Jahre aktiver Dienst), Andreas Speckbacher (30), Thomas Dürrbeck und Christoph Lex (beide 20) sowie Marco Hummel und Philipp Rohrmeyer (beide zehn Jahre). mm

Artikel 1 von 11