„Verein nicht mehr wegzudenken“

von Redaktion

Hufeisenverein Prien-Kaltenbach wählt Vorstand und plant das Jahr 2026

Prien – „Vereine wie der Hufeisenverein sind aus der Vereinslandschaft von Atzing und Prien nicht mehr wegzudenken, ihre rührige und zusammenhaltende Art ist für die Gesellschaft und Gemeinschaft von hoher Wichtigkeit. Mein Dank gilt zudem dafür, dass der Verein auch außerhalb seines eigenen Aufgabengebietes bei kirchlichen und weltlichen Anlässen wie an Fronleichnam oder beim Volkstrauertag zugegen ist.“ Mit diesen Worten bedankte sich Priens Zweiter Bürgermeister – und Neu-Mitglied – Michael Anner junior beim Hufeisenverein in der Vereinshütte in Kaltenbach bei dessen Jahresversammlung.

Club zählt
139 Mitglieder

Michael Anner leitete auch die turnusgemäßen Neuwahlen, wobei der Kern der Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt wurde. Vorsitzender bleibt weiterhin Josef Freund, sein Stellvertreter bleibt Andreas Willmann, die Kasse führt wie bisher Rupert Westner zusammen mit Eva-Maria Gruber und Schriftführerin ist weiterhin Mara Freund.

Nicht besetzt wurden das Amt des Sportleiters und des Fähnrichs. Zweiter Fähnrich Dieter Schaup wird sich wie bisher aus den Reihen der Mitglieder je nach Verfügbarkeit begleiten lassen. Bestätigt wurden in ihren Ämtern Platzwart Hans Steindlmüller, die Beisitzer Marion Höhensteiger und Stephan Irob sowie die Kassenprüfer Günther Freund und Sepp Wöhrer.

Derzeit hat der Hufeisenverein Prien-Kaltenbach 139 Frauen und Männer als Mitglieder, drei neue konnten gewonnen werden. Im abgelaufenen Jahr verloren sie mit dem Tod von Balthasar Schweiger ein treues Mitglied.

Wie Schriftführerin Mara Freund weiter informierte, waren im jüngsten Vereinsjahr der erste Platz beim ersten Priener Eisstock-Pokal-Turnier, eine Baum-Pflanzen-Challenge-Aktion mit dem Bulldogverein Atzing, die Dorfmeisterschaften für die ehemalige Gemeinde Wildenwart sowie ein Kesselfleischessen am Kirchweihmontag einige der Höhepunkte.

Kassier Rupert Westner konnte die Mehrausgaben trotz solidem Haushalt auf Startgelder bei verschiedenen Hufeisenturnieren, auf Reparaturen im Vereinshaus sowie auf die Anschaffung eines Rasenmähers zurückführen. Vorsitzender Josef Freund dankte in seinem Rückblick allen Mitgliedern und Ehrenamtlichen, die sich um die Pflege der Vereinshütte und des Wurf-Geländes kümmern (Brigitte und Hans Steindlmüller sowie Marga und Dieter Schaup), sowie den Aktiven bei den regelmäßigen Trainings (immer Dienstag und Samstag) und bei der Helferschar bei den Vereinsveranstaltungen. Mit einem Präsent bedankte sich Josef Freund bei seinem Vater Peter Freund, der Ehrenvorsitzende des Vereins ist, zuverlässig verantwortlich für den Hüttenbetrieb.

Bei der freien Aussprache wurde nach reger Diskussion zugestimmt, dass sich bei Bedarf auch Frauen an der Fahnenabordnung beteiligen können. Im Beisein mehrerer Vereinsverantwortlicher aus den Ortsvereinen von Atzing und Umgebung wurde klar, dass sich dieses Thema schon seit längerer Zeit in vielen Vereinen ergeben hat.

Titelverteidigung
als Ziel ausgegeben

Bekannt gegeben wurde noch, dass sich die Kaltenbacher an der Titelverteidigung beim Priener Faschingsstockschießen auf dem Wendelsteinplatz am Samstag, 24. Januar, beteiligen und dass sie sich einen Einzug ins Finale am Samstag, 8. Februar, erhoffen.

Für einen Ausflug zum Karpfhamer Fest mit Rottalschau am Samstag, 29. August, mit dem Bus können sich Mitglieder und Interessierte ab sofort dienstags und samstags ab 16 Uhr in der Vereinshütte anmelden. Mit einem gemütlichen Beisammensein endete die Hufeisen-Jahresversammlung in Kaltenbach.

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