Traunstein – Häusliche Gewalt und was man dagegen tun kann: Vom 27. Januar bis 13. Februar präsentiert das Kulturforum Traunstein dazu eine Wanderausstellung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Kooperation mit dem „Sozialdienst katholischer Frauen“ Südostbayern, kurz SkF.
Häusliche Gewalt nennt man Gewalt, die in der Ehe, Partnerschaft oder Familie stattfindet – oder auch zwischen Menschen, die nach einer Trennung nicht mehr unter einem Dach leben. Selten kommt es zu spontaner Gewalt. Oft stellt sie einen Machtfaktor dar, der dazu dient, die Kontrolle und Beherrschung in einer Partnerschaft zu erlangen oder zu behalten. Etwa 80 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind Frauen.
Meist denkt man beim Stichwort „Gewalt“ an körperliche Gewalt, doch auch psychische und sexualisierte Gewalt zählen dazu. Die Gewalt hinterlässt häufig sichtbare, aber vor allem unsichtbare Spuren. Meist bleibt es nicht bei einer Form von Gewaltanwendung, sondern es kommt zu Überschneidungen der verschiedenen Formen.
Die aus sechs Modulen bestehende Wanderausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ informiert über die verschiedenen Ausprägungen der Gewalt und zeigt den Betroffenen und Angehörigen Hilfs- und Unterstützungsangebote auf. Während der Öffnungszeiten stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SkF für Auskünfte zur Verfügung.
Die Ausstellung findet im 1. Stock des Kulturforums statt und ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr. Der Eintritt in die Wanderausstellung ist frei.
Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.bayern-gegen-gewalt.de.