Übersee – Mit großer Dankbarkeit blickt der „Lions Club Übersee-Forum am Chiemsee-Cyber“ auf die Aktion „Weihnachten in der Schuhschachtel“ zurück. Damals sind insgesamt 470 liebevoll gepackte und nach Altersgruppen sowie Geschlecht beschriftete Geschenkpäckchen in die westukrainische Stadt Berehove in der Region Transkarpatien gebracht und dort an Kinder verteilt worden.
Die Aktion war Teil der fortlaufenden Ukraine-Hilfe des Lions Clubs, der dabei mit einem erfahrenen bayerischen Helferteam zusammenarbeitet. Dieses Team organisiert seit den ersten Kriegstagen regelmäßig Hilfstransporte in die Ukraine – zuverlässig, transparent und direkt. Während bislang vor allem lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Ausstattung und Wasserfilter transportiert wurden, stand bei der Schuhschachtel-Aktion bewusst ein anderer Aspekt im Mittelpunkt: Kindern in einem von Krieg geprägten Alltag einen Moment der Normalität und Freude zu schenken.
„Gerade die Rückmeldungen und Fotos aus der Ukraine zeigen uns immer wieder, wie wichtig diese Aktion ist“, heißt es aus dem Lions Club. Viele Unterstützer konnten ihr eigenes Paket auf den Bildern erkennen – ein sichtbarer Beweis dafür, dass die Geschenke tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Eine Gewissheit, die diese Hilfsaktion für viele Beteiligte besonders wertvoll macht.
„Der Lions Club bedankt sich ausdrücklich bei allen privaten Spendern, Familien, Unternehmen und Institutionen, die Päckchen gepackt oder die Aktion unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt zudem den zahlreichen Abgabestellen in der Region, ohne deren Engagement die logistische Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre“, betont Präsident Peter Hohe.
Gleichzeitig richtet der Club den Blick nach vorne. Ziel ist es, die Aktion im kommenden Jahr weiter auszubauen. Dafür sollen frühzeitig andere Lions Clubs, gemeinnützige Organisationen sowie Schulen, Vereine und Unternehmen eingebunden werden. Interessierte Einrichtungen sind eingeladen, sich bereits jetzt zu melden, um die Aktion gemeinsam auf eine noch breitere Basis zu stellen. Dass es diese Hilfe auch künftig brauchen wird, ist für den Lions Club keine Frage. Peter Hohe bringt es so auf den Punkt: „Selbst wenn der Krieg in der Ukraine enden sollte, wird der Wiederaufbau des Landes viele Jahre dauern. Unsere Unterstützung wird deshalb auch im nächsten Jahr notwendig sein.“ Mit dem klaren Anspruch, Hilfe nicht nur zu organisieren, sondern ihre Wirkung auch transparent nachvollziehbar zu machen, wolle der Lions Club weiterhin einen verlässlichen Beitrag leisten, hieß es. ca