Messer und Gabel statt Hammer und Amboss

von Redaktion

Kleiner Gastronomiebetrieb soll in ehemalige Rimstinger Schlosserei einziehen

Rimsting – Im Herzen von Rimsting, gleich gegenüber dem Rathaus, soll ein kleiner gastronomischer Betrieb entstehen. In einer vormaligen Schlosserei, die in einem landwirtschaftlichen Anwesen integriert war, möchte der Antragsteller ein kleines Lokal errichten, auch ein Gastgarten ist vorgesehen und eine Hütte als Außenlager. Die Nutzungsänderung sei auf jeden Fall eine Bereicherung, befanden die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung.

Wie die Verwaltung in der Ratssitzung informierte, habe der Antragsteller beim Landratsamt in Rosenheim eine entsprechende Nutzungsänderung eingereicht. Die Gastronomie werde komplett in das Bestandsgebäude integriert, zudem sei im Außenbereich ein kleiner Gastgarten vorgesehen, ebenso eine kleine Hütte als Außenlager. Planungsrechtlich liege das Grundstück im Innenbereich, hieß es vonseiten der Verwaltung. Bezüglich der Stellplatzfrage erklärte Hans-Peter Jakobi, dass er „genug Stellplätze hat“. „Uns kann gar nichts Besseres passieren“, so Monika Walter (Grüne). „Wo wir eh so damit hadern“, fasste sie die unbefriedigende Lokal-Situation in der Gemeinde zusammen. Ortsplanerisch gebe es nichts zu Bedenken, nahm Thomas Schuster (CSU) die Empfehlung der Verwaltung auf und auf Nachfrage von Nina Weinland (Grüne), ob denn die vorgesehenen Sitzplätze einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichten, kam aus den Reihen der Räte der Hinweis, dass dies wohl in der Hand des Betreibers liege. In der Baubeschreibung habe dieser Öffnungszeiten von Montag bis einschließlich Samstag vorgesehen und natürlich müsse er sich an die Sperrzeiten halten, so die Ratsmitglieder. „Ich finde es gut, das ist auf jeden Fall eine Bereicherung“, stellte auch Maximilian Huber (WGG) fest.

Der Rat gab einstimmig seine Zustimmung. daa

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