Schafstall soll Ferienwohnung weichen

von Redaktion

Rimstinger Rat stimmt dem Abriss und einem gewerblichen Neubau zu

Rimsting – Ein bestehender, aber als solcher nicht mehr genutzter Schafstall soll im Rimstinger Ortsteil Hötzelsberg abgerissen werden, und an seiner Statt soll ein gewerblich genutzter Neubau entstehen. Vorgesehen ist ein kleiner Laden für den Ab-Hof-Verkauf und entsprechende Lagermöglichkeiten, außerdem ist eine Ferienwohnung geplant. Der Rimstinger Rat erteilte in der jüngsten Sitzung seine einhellige Zustimmung unter der Maßgabe, dass das Gebäude 20 Zentimeter tiefer im Gelände positioniert wird.

Schon in einer der ausgehenden Ratssitzungen im vergangenen Jahr beschäftigte sich der Rimstinger Gemeinderat mit dem Vorhaben des Bauwerbers, dem er damals auch das Rederecht einräumte. Der Bauwerber erklärte in der damaligen Sitzung, dass er sich die Möglichkeit schaffen wolle, dass die Kunden nicht immer in seinem Wohnhaus zum Erwerb der hofeigenen landwirtschaftlichen Produkte kommen müssten. Selbstverständlich habe er noch Schafe, aber nicht mehr in dem alten Stall (wir berichteten). In der damaligen Sitzung war es um den Antrag auf Vorbescheid gegangen, und in der Novembersitzung fand das Vorhaben auch bereits die Zustimmung des Gremiums. Mittlerweile habe auch das Landratsamt Rosenheim „Grünes Licht“ gegeben, teilte die Verwaltung mit. Jetzt haben die Bauherren einen entsprechenden Bauantrag über das Landratsamt eingereicht und, wie im Antrag auf Vorbescheid, liegen die Abmessungen für den geplanten Baukörper bei 10,49 Meter auf 8,99 Meter. Ortsplanerisch gebe es keine Bedenken, äußerte die Verwaltung weiter.

Allerdings habe die Gemeinde die Höhenstellung des Gebäudes durch den Bautechniker Martin Oberloher überprüfen lassen. Dieser habe eine Empfehlung ausgesprochen und den Rat gegeben, das Gebäude 0,20 Meter tiefer im Gelände zu positionieren. Diese Maßgabe nahm der Rat in seine Zustimmung mit auf. Auf Nachfrage von Nina Weinland (Grüne), ob der Bauwerber auch genügend Stellplätze vorzuweisen habe, erklärte Regina Feichtner von der Verwaltung, dass er mindestens zwei bräuchte, aber sogar drei im Plan vorgesehen seien. daa

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