Bergen – Es wird eine Mammutaufgabe und doch möchte der Gemeinderat Bergen die Aufgabe, das Schwimmbad zu sanieren, angehen. Geschätzte Kosten von circa 2,6 Millionen Euro stehen hierfür im Raum. Einstimmig entschied sich der Rat in der jüngsten Sitzung für eine Sanierung des Schwimmbades.
Beteiligung
am Bundesprogramm
In den vergangenen Jahren konnte das Sportbecken im Schwimmbad der Gemeinde nicht mehr genutzt werden. Dafür stand das Naturbecken wie auch das Kinderplanschbecken im Sommer zur Verfügung und bot somit die Möglichkeit der Erfrischung an heißen Tagen.
Wichtig ist dem gesamten Gemeinderat dieses Angebot des Schwimmbads auch weiterhin aufrechtzuhalten. Gerade für den Sport und für das Schwimmenlernen, wäre das Sportbecken interessant. Beschlossen wurde bereits, dass sich der Gemeinderat an dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten beteiligt. Die Antragsunterlagen werden derzeit vorbereitet. Ob die Gemeinde jedoch über das Programm gefördert wird, entscheiden andere Stellen. Wohl aber entschied der Rat, wie es nun mit dem Schwimmbad weitergehen wird. Auch wenn sich die geschätzten Kosten der Sanierung auf 2,6 Millionen Euro summieren werden, stand der Rat geschlossen hinter der Entscheidung, diese wichtige gemeindliche Einrichtung auf Stand zu bringen. So könnte bereits im September nach der Badesaison mit der Sanierung begonnen werden.
Gemeinde beauftragt
einen Planer
Für die Ertüchtigung des Sportbeckens plädierte Josef Gehmacher (CSU). Nach Möglichkeit sollte auch das Planschbecken angegangen werden. Dem schloss sich auch Herbert Berger (ÜW) an. Für die Sanierung und eventuellen Umbau des Schwimmbades wird nun ein Planer beauftragt. Ein entsprechender Ansatz für die Maßnahme wird im kommenden Haushaltsplan der Gemeinde aufgenommen und im Rahmen der Haushaltsberatungen diskutiert.