Staudach-Egerndach – Nur wenig Wald kann die Gemeinde Staudach-Egerndach ihr eigen nennen und doch ist sie für diese Bereiche zuständig. Im Bereich der Schindling-Villa müssen jetzt einige Bäume gefällt werden. Bürgermeisterin Martina Gaukler informierte über den Grund in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.
Im kleinen Wald nahe der alten Schindling-Villa werden wohl bald die Motorsägen zu hören sein, denn hier müssen laut der Bürgermeisterin nach einer Begutachtung gleich mehrere Bäume weichen. Die Bürgermeisterin berichtete, dass der Vertrag mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten geändert wurde und seit fünf Jahren die Gemeinde selbst die Verkehrspflicht habe und sich darum kümmern müsse, dass keine Gefahr von Bäumen an gewidmeten Wegen ausgeht.
Ein Vertrag zur Flächenpflege wird laut der Bürgermeisterin derzeit ausgearbeitet. Vorab müssen aber die Bereiche überprüft und die Waldflächen in verkehrssicherem Zustand übergeben werden. Bei der Begehung mit dem Revierförster Anton Ernst, zuständig im Amt für Forstwirtschaft Traunstein für die Chiemgauer Alpen und somit auch für Staudach-Egerndach wurde auf zwei Flurstücken ein Handlungsbedarf nachgewiesen. So müssen im Moorbereich an den Wegen zwei Eschen gefällt werden. Mehrere Bäume jedoch sind es im Bereich des Schindling-Waldes. Hier seien dringend Verkehrssicherheitsmaßnahmen notwendig, so Martina Gaukler. Einige Bäume weisen demnach starken Pilzbefall auf und auch Insekten haben an den Bäumen stark genagt. Die befallenen und nicht mehr haltbaren Bäume müssen entnommen werden.
„Wir können leider nicht anders“, bedauerte Bürgermeisterin Martina Gaukler diesen Schritt. Unter den zu fällenden Bäumen sind neben Eschen auch Weiden, Fichten und ein Bergahorn.
Einstimmig entschied der Gemeinderat, die Haushaltsmittel für die Pflege der Waldstücke im Haushalt aufzunehmen. tb