Prien – Aus Dringlichkeitsgründen kam der neu hinzugekommene Tagungspunkt zur Sprache, bei dem der Bauherr einen Antrag auf Befreiung von der Veränderungssperre zur Fällung von drei Bäumen am Herrnberg eingereicht habe.
Wie Thomas Lindner von der Bauverwaltung erläuterte, liege das Vorhaben im Bereich des im Verfahren befindlichen Bebauungsplan „Herrnberg Nord“, mit dem die ortsbildprägenden Bäume in den privaten Grundstücken gesichert werden sollen. Zum Schutz dieser Planung habe Prien eine Veränderungssperre erlassen. Der Bauherr habe nun ein Gutachten über die Bäume in Auftrag gegeben. Dieses habe ergeben, dass drei erheblich beschädigt seien. So eine Eiche, deren Rinde nur noch wenige Zentimeter dick sei und deren Standsicherheit erheblich gefährdet sei, sowie zwei Eschen, deren Kronen zur Hälfte abgestorben seien. Der Bauherr beantrage die Ausnahme von der Veränderungssperre, damit er die Fällung vornehmen könne. Er plane, Ersatzbäume zu pflanzen, und zwar wieder eine Eiche und statt der Eschen zwei Rotbuchen, die jeweils einen Umfang von rund 60 Zentimetern und eine Höhe von fünf bis sechs Metern haben werden.
Das Gremium erteilte dem Vorhaben sein Einvernehmen einhellig. wp