Unterwössen – Punkt für Punkt kämpften 40 Kartenspieler in zwei Runden Schafkopf im traditionellen Wettbewerb des CSU-Ortsverbandes Wössen. Am Ende trugen 159 Punkte Robert Wagner den Sieg im Restaurant Lickei ein. „Ich habe seit Jahren nicht mehr richtig gespielt.“ Aber die spannenden Geschichten des Abends schrieb das Turnier dahinter.
Dieter Stein und Gerhard Höllring landeten beide bei exakt der selben Punktzahl. Doch Stein sicherte sich nach der Schafkopf-Hierarchie Platz zwei vor Höllring, weil er mehrere Herz-Soli spielte. Gern hätte da auch die beste Frau mitgeredet. Nur ein einziger Punkt fehlte Antonia Stein dazu. Das trug ihr aber den souveränen Sieg in der Damenwertung ein. Am stärksten spielte Tisch 3. Dort saßen neben Sieger Robert Wagner auch Sepp Kurz-Hörterer (Platz 6) und Hermann Minisini selbst (Platz 7). Drei der Top-7-Spieler des Abends an einem Tisch – der Durchschnitt lag hier bei 132 Punkten. Zum Vergleich: An Tisch 6 erreichten die Spieler im Schnitt nur knapp 80 Punkte. Sepp Auer komplettierte die Top 5 auf Rang fünf.
In den Top 10 landeten außerdem Ekkehard Purrer, Hans Thomas, Martl Kirchner und Konrad Gröss. Von den 40 Teilnehmern waren sechs Frauen. Antonia Stein setzte sich in der Damenwertung klar durch. Mit 41 Punkten Vorsprung auf Barbara Angerer (Platz 16) ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Katherina Wagner belegte den dritten Platz in der Damenwertung und landete damit auf Rang 19 in der Gesamtwertung. Für die drei Erstplatzierten gab es Sekt und Pralinen.
Monika Stein und Sabine Schreiegg folgten auf den Plätzen vier und fünf bei den Damen. Waltraut Staudacher bildete das Schlusslicht des gesamten Teilnehmerfeldes. Für sie gab es den Schneiderpreis: ein Tragerl Bier, gestiftet von Wirt Paul Wenninger.
Hermann Minisini fungierte nicht nur als Organisator, sondern auch als Leiter und Schiedsrichter des Abends. Minisini freute sich über den harmonischen Verlauf des gesamten Wettbewerbs.
Klaus Hellmich unterstützte bei der Auswertung der Ergebnisse, der CSU-Vorsitzende Johannes Weber in der Siegerehrung. Die Erstplatzierten erhielten Geldpreise, die Besten an jedem Tisch bekamen Sachpreise. lfl