Neue Familienkarte fürs Hallenbad beschlossen

von Redaktion

Der Gemeinderat in Inzell zeigt sich äußerst zufrieden mit dem regen Zuspruch für das neue Hallenbad. Familien soll nun zudem mit einem neuen 29-Euro-Tarif entgegengekommen werden. Außerdem heben die Räte die Gebührenverordnung zum Ausleihen von Markthütten aus.

Inzell – In der ersten Sitzung des neuen Jahres gab es für den Inzeller Gemeinderat zwei Bauanträge zu behandeln. Zudem konnte das Gremium über die ersten Wochen im Hallenbad Erfahrungen einbringen und die Gebühren leicht anpassen. Dies kommt vor allem Familien zugute. Einhelliges Lob gab es bezüglich der ausgezeichneten Langlaufloipe in der Gemeinde.

Verwaltungsgebäude
wird umgestaltet

Der erste Bauantrag bezog sich auf eine Nutzungsänderung im Ferienpark „Almdorf“. Das Verwaltungsgebäude für die Ferienhäuser in der Kreuzfeldstraße 46 soll umgestaltet werden.

Geplant ist dabei der Umbau der Rezeption im Erdgeschoss in eine Ferienwohnung für fluktuierenden Tourismus. Das Verwaltungsgebäude im Obergeschoss bleibt bei dieser Maßnahme unverändert. Planungsrechtlich stellt sich die Situation so dar, dass sich das Bauvorhaben zwar in einem Gebiet mit Bebauungsplan befindet, aber die Festsetzungen des Bebauungsplans „Almdorf“ gelten, bei dem eine solche Nutzung nicht vorgesehen ist. Eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes wurde in diesem Zug beantragt.

Laut Gemeinderat ist die Abweichung städtebaulich vertretbar und die Grund-züge der Planung werden nicht berührt. Das Gremium stimmte dem Bauantrag unter der Auflage der fluktuierenden Nutzung für den Tourismus geschlossen zu.

Ein weiterer Bauantrag war die Nutzungsänderung eines Zweifamilienhauses in der Schmelzer Straße 103. Hierbei wurde die Änderung beantragt, dass zwei Kellerräume zu Aufenthaltsräumen umgebaut werden. Der Kellerraum von Wohnung 2 soll zu einem privaten Gästezimmer werden und für den Garagenanteil von Wohnung 2 ist ein privates Arbeitszimmer geplant. Das bestehende Gebäude liegt in einem allgemeinen Wohngebiet und die Gebäudeabmessungen bleiben bei dem Umbau unverändert. Als Auflage wurde festgelegt, dass Büroraum und Gästezimmer privat genutzt werden müssen – sie dürfen nicht gewerblich vermietet werden. Es handelt sich hierbei um keine eigenständige Wohnung. Der Gemeinderat war einstimmig für den vorgelegten Bauantrag.

Vorgetragen wurde auch die Aufhebung der Gebührenordnung für den Verleih der Markthütten. Die Gemeinde war im Besitz von 13 Hütten, der Bedarf hielt sich aber in Grenzen. So gut wie nie wurden mehr als vier gebraucht und daher entschied man sich, mehrere zu veräußern.

Nun beschloss der Gemeinderat den Verkauf der Markthütten bis auf vier Stück. Diese vier Hütten werden an Inzeller Vereine kostenlos vermietet. Der Transport sollte jedoch eigenständig übernommen werden. Die Gebührenordnung sei deshalb gegenstandslos und aufzuheben. Letztendlich entschied der Gemeinderat einstimmig, die Gebührenordnung über den Verleih der Markthütten vom 5. März 2025 aufzuheben.

Nachdem das Inzeller Hallenbad sehr gut angenommen wird, hat man mittlerweile einige Erfahrungswerte. Als Neuerung wurde festgelegt, dass eine Familienkarte für das Hallenbad eingeführt wird. Mit ihr können Erwachsene mit zwei Kindern (bis 18 Jahre) für 29 Euro das Hallenbad für drei Stunden nutzen. Jedes weitere Kind muss zahlen (immer das jüngste). Badeparkchef Manfred Plereiter zeigte sich sehr zufrieden über die Besucherzahlen. „Das neue Hallenbad und die Sauna werden sehr gut angenommen. Vor allem das Aquatraining dreimal pro Woche (dienstags 19.30 Uhr, donnerstags 11 Uhr und 19.30 Uhr) und die Damensauna am Mittwoch findet regen Zuspruch.“

Plereiter wies zudem darauf hin, dass die Aufgüsse nur Naturprodukte sind und keinerlei Chemie. Genau Informationen sind auch unter der Homepage des Badeparks www.badepark-inzell.de nachzulesen.

Geschlossen war der Gemeinderat für die Einführung der neuen Familienkarte, um vor allem jungen Familien beim Eintrittspreis entgegen zu kommen.

Lob für die
„sensationelle“ Loipe

Dritter Bürgermeister Richard Hütter brach eine Lanze für den gemeindlichen Bauhof. „Ein großes Lob an die Arbeiter, denn die Loipen sind sensationell präpariert. Man bekommt allseits viel Lob von den Langläufern.“ Auch Bürgermeister Michael Lorenz bestätigte dies. „Ich bekomme viel positiven Zuspruch über Whatsapp und E-Mails in Bezug auf die tolle Präparierung. Viele Auswärtige auch aus den naheliegenden Gemeinden laufen in Inzell und genießen hier nicht nur die gute Loipe, sondern auch die schöne Natur.“

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