5.000 Krapfen für den unsinnigen Donnerstag

von Redaktion

Priener Bäckerei Müller produziert mit echter Handarbeit – Bürgermeister Andreas Friedrich hilft traditionell beim Befüllen mit

Prien – Bürgermeister Andreas Friedrich trat jüngst seinen „Nebenjob“ als Aushilfs-Bäckergeselle an. Traditionell ließ es sich das Gemeindeoberhaupt nicht nehmen, in der ansässigen Bäckerei Müller Krapfen höchstpersönlich mit Aprikosenmarmelade zu füllen.

„Warm schmecken sie am besten“, wusste Inhaber Luitpold Müller. Insgesamt hätten sie zehn verschiedene Krapfenfüllungen im Angebot, so Inhaber und Bäckermeister Christoph Müller. Seine bevorzugten Geschmacksrichtungen seien Vanille und Pistazie, verriet Bürgermeister Andreas Friedrich. „Bei uns kommt in den Vanillepudding noch Sahne hinzu und das macht den geschmacklichen Unterschied“, verriet der Backprofi. Allein am unsinnigen Donnerstag werden rund 5.000 Krapfen gebacken, von Hand befüllt und mit Zuckerguss gekrönt oder mit Puderzucker bestäubt. Rund 120 davon sind von der Gemeinde geordert. In der 500 Quadratmeter großen Backstube in der Jahn-straße wird seit 1955 produziert. Gegründet hat das Unternehmen einst der Großvater der jetzigen Betreiber, Auch rund 2.500 noch von Hand gedrehte Brezen verlassen täglich die Backstube. Das Backwerk ist hausgemacht nach alten Familienrezepten und mit besten regionalen Zutaten versehen, Fertigmischungen kommen nicht zum Einsatz – das sei der Anspruch des Hauses, so Christoph Müller. Zudem geben sie dem Backwerk ausreichend Zeit und lassen etwa den Teig lange ruhen, was das Gebäck bekömmlicher macht, heißt es.wp

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