Andreas Friedrich einziger Kandidat

von Redaktion

Amtsinhaber tritt bei der Bürgermeisterwahl für die ÜWG an

Prien – Bei der Bürgermeisterwahl 2020 gab es in Prien mit sechs Kandidaten noch ein großes Gerangel um den Chefposten im Rathaus. Am Ende setzte sich Andreas Friedrich (Überparteiliche Wählergemeinschaft, kurz ÜWG) in der Stichwahl mit 52,5 Prozent der Stimmen gegen Annette Resch von der CSU (47,5 Prozent) durch.

2026 ist dies nun ganz anders: Amtsinhaber Andreas Friedrich hat keinen Gegenkandidaten und steht allein auf dem Stimmzettel. Hier stellt er sich und seine Themen den Leserinnen und Lesern vor.

Friedrich: Prien gemeinsam weiterentwickeln – verlässlich, nachhaltig, bürgernah.

Prien ist ein lebenswerter Ort mit großer Anziehungskraft für Einheimische und Gäste. Diese Qualität zu erhalten und zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, ist mein politisches Leitmotiv.

Im Mittelpunkt steht der Mensch. Eine starke Gemeinde lebt von Zusammenhalt, Respekt und fairen Chancen für alle Generationen. Deshalb setze ich mich für gute Bedingungen für Familien, Kinder und Jugendliche ebenso ein wie für die ältere Generation. Ehrenamt, Vereine, Brauchtum und Kultur sind tragende Säulen unseres Zusammenlebens und verdienen verlässliche Unterstützung.

Die Ortsentwicklung ist ein zentrales Zukunftsthema. Prien soll sich weiterentwickeln, ohne seinen Charakter zu verlieren. Bezahlbarer Wohnraum für Einheimische, maßvolle Nachverdichtung und eine vorausschauende Bauleitplanung sind dafür entscheidend. Gleichzeitig haben der Schutz von Natur, Landschaft und des sensiblen Chiemseeraums hohe Priorität.

Große Bedeutung hat für mich eine nachhaltige Energieversorgung. Die Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeinsparung und kommunale Verantwortung für kommende Generationen gehören zusammen. Klimaschutz ist für mich keine Ideologie, sondern eine praktische Aufgabe vor Ort.

Lebensqualität braucht eine funktionierende Infrastruktur: eine ausgewogene Verkehrsplanung, sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer, gute Kinderbetreuung und moderne Bildungseinrichtungen. Ebenso wichtig sind verlässliche Rahmenbedingungen für Gewerbe, Handwerk, Landwirtschaft und Tourismus.

Grundlage aller Entscheidungen ist eine solide, transparente und langfristig tragfähige Finanzpolitik. Ich stehe für offenen Dialog, sachliche Lösungen und eine Kommunalpolitik jenseits von Parteipolitik.

Prien soll auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem man gerne lebt, arbeitet und Verantwortung übernimmt – dafür möchte ich mich weiterhin mit voller Kraft einsetzen.

Steckbrief

Artikel 1 von 11