Bürgermeister heißt Babys willkommen

von Redaktion

44 Geburten im vergangenen Jahr – Neubürgertreffen im Grassauer Hefter-Kultursaal

Grassau – „Bei uns werden die wahren Neubürger, die Neugeborenen, empfangen und willkommen geheißen“, betonte Bürgermeister Stefan Kattari beim Neugeborenen-Treffen im Kreise von vielen jungen Eltern mit ihrem Nachwuchs. Beim Treffen gab es neben Geschenken auch viele wertvolle Informationen.

15. Treffen
dieser Art

Mittlerweile sei dies bereits das 15. Treffen, folglich werden seit 15 Jahren die Babys mit ihren Eltern eingeladen. Dies sei eine seiner Lieblingsveranstaltungen, verriet der Rathauschef, denn man sehe in glückliche Gesichter und die nächste Generation, für die vieles gemacht werde. Aufgabe der Gemeinde sei es, ein gutes Umfeld zu schaffen, Wohnraum, Arbeitsplätze, vor allem Kinderbetreuung und Freizeiteinrichtungen.

44 Geburten konnten 2025 gezählt werden, darunter 25 Dirndl und 19 Buben. Unter diesen sind in Grassau und in Rottau acht Neugeborene zu Hause. Dieser Tag, so Kattari, diene dazu, dass sich Eltern vernetzen können. Zudem wolle man das Betreuungsangebot aufzeigen. Dass Grassau für Familien attraktiv ist, steht außer Frage, zumal es sechs Kindergärten, vier Krippen, Nachmittagsbetreuung, eine Grund- und Mittelschule mit offener Ganztagsschule, eine Musikschule und Spiel- und Krabbelgruppen sowie viele Spielplätze gibt. „Zudem haben wir Sportplätze und einen Badesee und ich glaube, man kann eine gute Zeit verbringen“, hob er hervor. Zu den Geschenken, die die Gemeinde für Neugeborene überreicht, gehören neben einem Begrüßungsschreiben mit Informationen auch ein Gutschein für kostenlose Windelmüllsäcke und direkt beim Treffen ein 50-Euro-Gutschein, einzulösen bei den örtlichen Geschäften und beim Kinder- und Spielzeugmarkt.

Erste Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Betreuung ist die Familienstelle im Rathaus mit Renate Götze und Margret Kastner. Dort werden zudem ausgebildete Babysitter vermittelt. Auch das Kinderferienprogramm wird von der Familienstelle ausgearbeitet und organisiert. Den Kindergarten mitten im Ort am Birkenweg, Maria Himmelfahrt, stellten Katja Kink und Dominik Grasnik vor. Den Kindergarten Sankt Irmingard im Grassauer Süden beschrieb Elternbeiratsvorsitzende Sue Benedict. Sie gab zudem Informationen zum Kinderkleidermarkt und dem Frauen- und Mütterverein und stellte das Mutter-Kind-Turnen der SG Katek vor. Das Kinderhaus am Gänsbach stellte Julia Gassner vor. Die Ausrichtung der beiden Rottauer Einrichtungen Awo-Kinderland Rottau mit Krippe zeigten Astrid Wehweck und Michaela Würth auf, und den Waldkindergarten beschrieb Monika Schneider. Für das Montessori-Kinderhaus warb Sylvia Hatch. Zu den Kindergärten gibt es die Privatinitiativen der Krabbel- und Spielgruppen, die „Achentaler Hüpfer“, geleitet von Franziska Egner und die Rottauer Dorfkrabbler mit Theresa Hofmann. Die Musikschule stellte Marlene Noichl mit einem Begrüßungslied vor, und die Bücherei mit Sabine Jantke hatte kostenlose Mitgliedsausweise dabei. Auch die Leiterin des SozialRaum Achental mit Büro im ehemaligen Katekgebäude, Iris Gruber, informierte über ihre Arbeit. Die Familien hatten nach der kurzen Vorstellungsrunde Gelegenheit, sich bei den Vertretungen der Einrichtungen näher zu informieren, nützten zudem die Gespräche untereinander und die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen.

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