Finanzspritze für „Chiemseer Tafel“

von Redaktion

„Sehr wichtige Einrichtung“ – Rimstinger Räte genehmigten Zuschuss

Rimsting – Die Zahl der Rimstinger, die die „Chiemseer Tafel“ im Caritas Zentrum in Prien in Anspruch nehmen müssen, ist gestiegen. 2024 waren es 6,3 Prozent, 2025 stieg die Zahl auf 7,69 Prozent. Dahinter verbergen sich 32 Rimstinger, verteilt auf 13 Haushalte. Einstimmig bewilligte der Rimstinger Haupt- und Finanzausschuss einen Zuschussantrag in Höhe von 1.000 Euro für 2025 und bescheinigte der Tafel wertvolle Arbeit.

Hoher
Fehlbetrag

Wie im Jahr zuvor hatte die „Chiemseer Tafel“ einen Zuschussantrag bei der Gemeinde eingereicht, um den Jahresfehlbetrag ausgleichen zu können. 2024 hatte sich Rimsting für einen Zuschuss in Höhe von 931,72 Euro ausgesprochen und diesen auf 1.000 Euro aufgerundet. Für 2024 hatte die Caritas als Trägerinstitution einen Fehlbetrag von 13.735 Euro kalkuliert. In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses legte Erika Schmid von der Verwaltung den neuen Zuschussantrag für 2025 vor, der einen Jahresfehlbetrag von voraussichtlich 12.116 Euro aufweist. „Die „Chiemseer Tafel“ ist eine sehr wichtige Einrichtung“, betonte Bürgermeister Andreas Fenzl, und Schmid führte aus, dass im vergangenen Jahr 2025 insgesamt 416 Personen aus 217 Haushalten mit Lebensmitteln versorgt wurden.

Den Ausschussmitgliedern lag auch das Zuschussanschreiben vor. „Obwohl die absolute Zahl der Berechtigten gesunken ist, so beziehen wöchentlich weiterhin im Durchschnitt 300 Personen aus circa 170 Haushalten Lebensmittel von der Chiemseer Tafel“, schreibt die Caritas und weiter: „Wir haben das System in der Weise angepasst, dass nur noch Kunden kommen, die regelmäßig Lebensmittel beziehen. So ergibt sich eine höhere Effizienz, aber auch die Diskrepanz zu den Gesamtzahlen vom letzten Jahr.“ 50 ehrenamtliche Helfer sammelten die Waren aus 34 Supermärkten, Einzelgeschäften und Bäckereien ein, sortierten, putzten und zählten die Lebensmittel. Woche für Woche leisteten die ehrenamtlichen Mitarbeiter rund 150 unentgeltliche Arbeitsstunden.

50 Helfer arbeiten
ehrenamtlich

Fenzl dankte daher den vielen Helfern, und auch die übrigen Ausschussmitglieder bekräftigten die wertvolle Arbeit der „Chiemseer Tafel“. Einstimmig bewilligte der Ausschuss in seiner Sitzung einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro.

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