„Zeitinsel“-Projekt soll pflegende Angehörige entlasten

von Redaktion

Gemeinde Rimsting bewilligt 1.500 Euro Zuschuss für Ökumenische Sozialstation

Rimsting – Im vergangenen Jahr wurden 17 Rimstinger von der Ökumenischen Sozialstation betreut, 2024 waren es noch 26. Doch im Haupt- und Finanzausschuss waren sich alle Mitglieder einig, dass der Aufwand für Pflegende und zu Pflegende immer mehr werde. Auch das neu angestoßene Projekt „Zeitinsel“, das pflegende Familienmitglieder entlasten soll, stieß auf offene Ohren. Der Zuschussantrag, konkret geht es um 1.500 Euro, wurde bewilligt. Unterstützung seitens Rimstings erfährt die Sozialstation schon seit 2020.

Per Beschluss hatte die Gemeinde 2010 im Hauptausschuss festgelegt, dass die Ökumenische Sozialstation mit Sitz in der Marktgemeinde Prien jährlich mit einem Zuschuss unterstützt werden solle. Seit 2020 beläuft sich der Betrag auf 1.500 Euro, muss aber jedes Jahr neu für das vorhergehende bewilligt werden. Im Januar 2026 wurde im Ausschuss auch das neue Projekt „Zeitinsel“ der Sozialstation vorgestellt. Bei der „Zeitinsel“ handele es sich um ein Entlastungsangebot für pflegende Angehörige, das 2026 starten solle. „Im evangelischen Gemeindezentrum in Prien soll mittels Betreuungskräften der Ökumenischen Sozialstation und Unterstützung von Ehrenamtlichen eine Gruppenbetreuung für Pflegeempfänger stundenweise angeboten werden“, hieß es im Zuschussantrag. Angedacht sei ein „niederschwelliges, stundenweises Angebot einer Gruppenbetreuung“, personell seien hauptsächlich Betreuungskräfte der Sozialstation verantwortlich, unterstützt von einigen Alltagsbegleitern der Caritas Prien und Ehrenamtlichen. „Wir sind aber noch weiter auf der Suche nach Ehrenamtlichen“, warb Beate Bolz, die Geschäftsführerin, in ihrem Schreiben an die Gemeinde.

Gleichzeitig sprach Beate Bolz auch die Rimstinger Bürgerhilfe darin an und fragte an, ob diese sich eine Kooperation vorstellen könne. Da die Finanzierung noch nicht sichergestellt sei, komme der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde eine ganz besondere Bedeutung zu, gab die Verwaltung den Ausschussmitgliedern mit auf den Weg.

Einstimmig bewilligte der Ausschuss den Zuschussantrag in Höhe von 1.500 Euro für das Jahr 2025. daa

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