Sepp Stettner, FW Bayern/FW Halfing

von Redaktion

Halfing – Bürgermeisterkandidat Sepp Stettner (FW Bayern/Freie Wähler Halfing) stellt sich und seine Themen den Leserinnen und Lesern vor.

Stettner: Als zukünftiger Bürgermeister von Halfing ist es mir zuerst ein großes Anliegen, die Gemeindepolitik wieder öffentlich und nachvollziehbar zu machen. Dazu notwendig sind regelmäßige, detaillierte Bürgerinformationen.

Moderne Kommunikationsmittel wie eine „Halfing-App“ und eine aktuelle Homepage informieren schnell und ständig. Regelmäßige Bürgersprechstunden erlauben es jedem Gemeindebürger, seine Sorgen und Nöte vorzustellen.

Das Reismühlprojekt, das in einer ganz anderen Ausgangslage gestartet war, muss rasch und kostenneutral für die Gemeinde zum Erfolg gebracht werden. Aufgrund der schwierigen Staatsfinanzen ist mittelfristig nicht mit einer Förderung zu rechnen.

Weiter ist der vom Kommunalunternehmen ausgelobte Plan für einen Bürgersaal und eine übergroße Bücherei finanziell nicht zu stemmen. Die Gemeinde wird für viele Jahre finanziell stark belastet, und für diese Nutzung besteht kein akuter Bedarf. Dringend notwendig dazu ist eine parallele Planung der Reismühle für Wohnformen wie Ü60 oder ein Generationenhaus.

Weiter habe ich mir zum Ziel gesetzt, für Verkehrsberuhigung innerorts zu kämpfen. Die Einflussmöglichkeiten der Kommunen auf Staatsstraßen waren bisher sehr eingeschränkt, was sich aber zunehmend ändert. Tempo 30 im Ortskern (Schule), genügend Platz für unsere Fußgänger, Radlfahrer und Senioren sind mir ein wichtiges Anliegen.

Den Plan, den Dachboden des Gemeindehauses für eine Arztpraxis auszubauen, stellt sich als sehr teuer und technisch schwer realisierbar dar und sollte dadurch verworfen werden. Der Vereinsraum im Gemeindehaus kann dann brandschutztechnisch ertüchtigt werden und Feuerwehr, Blasmusik, Männerchor und Trachtenverein haben dann wieder ausreichend Platz.

Die Finanzlage in der Gemeinde ist angespannt. Konsequentes Sparen bei allen gemeindlichen Ausgaben soll weitere Belastungen vom Bürger abwenden. Dieser Spielraum soll auch genutzt werden, um Projekte wie Nahwärme, zusätzliche Radwege und den Bauhofneubau zu ermöglichen.

Steckbrief

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