Schleching – Katharina Gasteiger (CSU) möchte Schlechings neue Bürgermeisterin werden. Wir haben die 40-jährige Geschäftsführerin im kommunalen Netzwerk Allianz in den Alpen gefragt: Was wollen Sie in und für Schleching bewegen? Das ist ihre Antwort.
Gasteiger: Schleching ist meine Wahlheimat, hier habe ich vor 14 Jahren meine Liebe und mein Dahoam gefunden. Ich engagiere mich aktiv in unserer Dorfgemeinschaft und möchte weiterhin dazu beitragen, dass Schleching so lebens- und liebenswert bleibt.
Deshalb kandidiere ich als Bürgermeisterin!
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Lebensqualität. Entscheidend ist dabei nicht nur, was wir erreichen, sondern wie: transparent, gemeinsam und mit offenem Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Ich verstehe meine Rolle darin, zuzuhören, Interessen zusammenzubringen und Prozesse so zu moderieren, dass tragfähige Lösungen entstehen.
Schleching möchte ich verantwortungsvoll weiterentwickeln – mit Augenmaß und Respekt vor dem Gewachsenen. Wohnraum für Jung und Alt, verlässliche Kinderbetreuung, gute Bedingungen für Pflege im Alter, Unterstützung des Vereinslebens sowie lokale Arbeitsplätze sind zentrale Themen.
Ebenso wichtig sind mir eine gesicherte ärztliche Versorgung und funktionierende Nahversorgung. Der Tourismus ist die Grundlage schlechthin für unseren hohen Freizeitwert und unterstützt Gastronomie, Einzelhandel und Handwerk. Ich möchte ihn so stärken, dass Einheimische und Gäste gleichermaßen profitieren.
Um all diese Aufgaben strukturiert anzugehen, fehlt uns ein kommunales Entwicklungskonzept als roter Faden. Klare Ziele, nachvollziehbare Prioritäten und regelmäßige Überprüfung schaffen Orientierung und helfen uns, die knappen finanziellen Mittel sinnvoll einzusetzen.
Meine Kandidatur wird von einem starken Team für den Gemeinderat unterstützt. Uns allen liegt eine sachliche, konstruktive Zusammenarbeit am Herzen. Lagerdenken soll überwunden werden; gute Argumente, Fakten und Impulse der Bevölkerung stehen im Vordergrund. Mit offenen Austauschformaten bieten wir bereits jetzt die Möglichkeit zur politischen Teilhabe und werden dies auch nach der Wahl beibehalten. Wir sind bereit für den Generationswechsel in unserem Tal; wir wollen Zukunft machen – miteinand!