Jährlich nutzen rund 6.000 Ratsuchende die Anlaufstellen

von Redaktion

Neuer Vorstand und Geschäftsführung beim „Sozialdienst katholischer Frauen“ in Südostbayern

Prien – Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des „Sozialdienstes katholischer Frauen“ (SkF) stand die Wahl des neuen Vorstands auf der Tagesordnung. Vorher wurde auf die vielfältigen Aufgaben und Entwicklungen der vergangenen Monate zurückgeblickt .

Dabei galt der Dank auch Waltraud Hertreiter und Anja Rüttinger, die als langjährige Vorständinnen die Arbeit des SkF nachhaltig geprägt haben und jetzt aus dem Vorstand verabschiedet wurden. Neu aufgenommen wurden jetzt Susanne Adlmaier und Julia Gillesberger, die künftig gemeinsam mit den weiterhin amtierenden Vorständinnen Annette Resch, Bernadette Baur und Andrea März die Arbeit des Frauen- und Fachverbands unterstützen.

Ein weiterer zentraler Programmpunkt war die offizielle Begrüßung der neuen Geschäftsführerin Nadja Düvelmeyer, die ihre Tätigkeit bereits im Oktober aufgenommen hat. Die erfahrene Gesundheitsmanagerin bringt Führungserfahrung aus dem Sozial- und Gesundheitswesen mit. Im Rahmen der Versammlung wurde auch der Wirtschaftsbeirat gewürdigt, der die Arbeit des Vorstands durch fachliche Expertise und Impulse aus der Wirtschaft begleitet. Ihm gehören Irmi Bauer, Uschi Bernegger-Schneider und Margarete Kalteiß an. Der Rückblick auf die vergangenen Monate verdeutlichte erneut die große Bedeutung der vielfältigen Aufgaben des SkF. Als Frauen- und Fachverband bietet der „Sozialdienst katholischer Frauen Südostbayern“ seit 30 Jahren Beratung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien an. Mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Honorarkräften in acht Dienststellen sowie zahlreichen ehrenamtlich engagierten Menschen erreicht der Verband jährlich über 6.000 Ratsuchende in der gesamten Region. Die Angebote reichen von der Schwangerschafts- und Familienberatung in Rosenheim, Wasserburg, Kolbermoor, Prien, Traunstein und Freilassing über das Frauen- und Kinderschutzhaus in Rosenheim bis hin zur Spielstube in Prien.

Schwerpunkte der Arbeit sind der Schutz vor häuslicher Gewalt, psychosoziale Beratung, Unterstützung in Krisensituationen, die Begleitung von Familien durch das Projekt Familienpaten sowie die Förderung von Kindern in pädagogischen Einrichtungen. Die Mitgliederversammlung hob die erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Bereiche ebenso hervor wie die zunehmenden sozialen Herausforderungen, die den Bedarf an den Angeboten weiter steigen lassen werden.

Vorsitzende Annette Resch betont die Bedeutung eines verlässlich arbeitenden Fürsorge- und Hilfenetzwerks für die gesamte Region: „Der SkF ist für viele Menschen ein wichtiger Anker in schwierigen Lebensphasen. Dass wir jedes Jahr so viele Familien, Frauen und Kinder erreichen, ist nur möglich durch das Zusammenspiel von professioneller Beratung, ehrenamtlichem Engagement und einer starken organisatorischen Basis. Mit dem neu aufgestellten Vorstand und unserer neuen Geschäftsführung blicken wir sehr zuversichtlich auf die kommenden Jahre.“

Der Verein sieht sich mit dem neuen Vorstandsteam, dem Wirtschaftsbeirat und der neuen Geschäftsführung gut aufgestellt, um die wichtige Arbeit fortzuführen und angesichts gesellschaftlicher Veränderungen auszubauen. bef

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